
Gesundheitsreform: Ministerin plant Verbot von Online-Krankschreibungen ohne Praxisbesuch
Gesundheitsreform Warken will Online-Krankschreibungen ohne Arztkontakt stoppen Nicht in die Praxis und die Krankschreibung über Onlineanbieter bekommen? Angesichts der Debatte über eine frühere Krankschreibung wäre das...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Gesundheitsreform Warken will Online-Krankschreibungen ohne Arztkontakt stoppen Nicht in die Praxis und die Krankschreibung über Onlineanbieter bekommen? Angesichts der Debatte über eine frühere Krankschreibung wäre das ein Weg. Doch die Gesundheitsministerin will das unterbinden.
37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gesundheitsministerin Warken: »Missbrauch einen Riegel vorgeschoben« Foto: Ebrahim Noroozi / AP Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt die Pläne der schwarz-roten Koalition, die verpflichtende Krankschreibung ab dem ersten Tag einzuführen und die telefonische Krankschreibung abzuschaffen.
Die Einzelheiten
»Niemand muss bei Krankheit zwingend in die Arztpraxis«, sagte die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es sei zwar das Ende der telefonischen Krankschreibung vereinbart, nicht aber die Möglichkeit eines Attests per Video. Bislang wird in der Regel eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) erst ab dem vierten Tag verlangt.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begründete die Pläne damit, dass der Krankenstand gesenkt werden solle. Gegen die Pläne gibt es Proteste – auch, weil damit mehr kranke Menschen in den überlasteten Praxen erwartet werden. Warken kündigte an, bald Vorschläge vorlegen zu wollen, um eine Krankschreibung per Online-Fragebogen ohne Arztkontakt zu unterbinden.
»Damit wird diesem Missbrauch endlich ein Riegel vorgeschoben«, sagte die Ministerin. Warken: Zuckersteuer kommt Versicherten zuguteBreite Kritik gibt es an dem Krankenkassensparpaket der Koalition, das darauf abzielt, die gesetzlichen Krankenkassen 2027 von stark steigenden Ausgaben zu entlasten und neue Beitragserhöhungen zu verhindern. Ursprünglich war eine Zuckerabgabe für süße Getränke wie Limonaden geplant.
Die Mehreinnahmen sollten den Kassen zukommen, später änderte die Bundesregierung ihre Pläne in eine Zuckersteuer um, die dann in den allgemeinen Haushalt fließen würde. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird federführend im Finanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) ausgearbeitet, nicht mehr im Gesundheitsministerium von Nina Warken.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



