
Gesundheitsreform: Pharmabranche sieht sich im Würgegriff von Nina Warken
Gesundheitsreform : Pharmabranche sieht sich im Würgegriff von Nina Warken Von Christian Geinitz 07.07.2026, 18:42Lesezeit: 3 Min. In der Kritik: Nina Warken (CDU), Bundesgesundheitsministerin, nimmt an der der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Gesundheitsreform : Pharmabranche sieht sich im Würgegriff von Nina Warken Von Christian Geinitz 07. 2026, 18:42Lesezeit: 3 Min. In der Kritik: Nina Warken (CDU), Bundesgesundheitsministerin, nimmt an der der Pressekonferenz zur Gesundheitsministerkonferenz GMK 2026 teil.
dpaDie Medikamentenhersteller fühlen sich von den Spargesetzen um Milliarden zusätzlich geschröpft. In einem Papier, das der F. exklusiv vorliegt, warnt der Verbandschef vor den Kosten.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Pharmaindustrie fühlt sich von den jüngsten Sparplänen der schwarz-roten Koalition für die Krankenkassen besonders geschröpft. Die vom Bundestag durchgesetzten Veränderungen am Kabinettsentwurf entlasteten alle anderen Akteure im Gesundheitswesen, während die Konzerne Milliarden mehr aufbringen müssten. Das behauptet der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) in einem Papier zu den Mehrkosten, das der F.
„Was jetzt beim Beitragssatzstabilisierungsgesetz passiert, ist so einfach wie mutlos: Eine Zukunftsbranche soll ein marodes System finanzieren, weil sich die Politik vor nötigen Reformen und unbequemen Entscheidungen drückt“, sagte VFA-Präsident Han Steutel der F. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen „Wer die Investitionsrechnung für Deutschland so systematisch verschlechtert, wird das in konkreten Entscheidungen sehen, und diese lassen sich nicht mehr umkehren“, drohte Steutel.
Im Juni hatten die Konzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim die Verzögerung von Milliardeninvestitionen in Deutschland mit den schlechten Bedingungen begründet, darunter den Spargesetzen. „Die Verschärfungen im Gesetzentwurf senden ein falsches Signal an Unternehmen, die in Deutschland investieren und die Versorgung mit Innovationen sichern sollen“, sagte Steutel. Das Gesetz soll am Freitag verabschiedet werden.
Was Experten sagen
Die VFA-Berechnung beziffert die Sparbeiträge der Branche in den Jahren 2027 bis 2030 gemäß den Änderungsanträgen auf 19,2 Milliarden Euro. Im Kabinettsentwurf seien es hingegen nur 14,6 Milliarden Euro gewesen. Im kommenden Jahr werde die Industrie mit 4,1 statt mit 1,2 Milliarden Euro belastet, 2028 dann mit 4,6 statt mit 2,3 Milliarden.
2029 schlügen fünf statt 4,3 Milliarden Euro zu Buche. Erst 2030 ändere sich das Bild: Dann müsse die Pharmabranche 5,5 Milliarden Euro einsparen, ursprünglich hatte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit 6,8 Milliarden kalkuliert. Zusammengenommen werde der Wirtschaftszweig in den vier Jahren aber mit rund 4,6 Milliarden Euro mehr zur Kasse gebeten als anfänglich vorgesehen, empört sich der Verband: „Der Referentenentwurf sah noch eine halbwegs ausgewogene Lastverteilung vor.
“ Auf Druck der Fraktionen seien dann aber die Krankenhäuser, die Ärzte und die Versicherten entlastet worden. Die Pharmaindustrie müsse hingegen stärker bluten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





