
Google muss Android-Handys für KI-Assistenten der Konkurrenz öffnen
Navigation per Sprachsteuerung Google muss Android-Handys für KI-Assistenten der Konkurrenz öffnen Wer ein Android-Handy besitzt, der muss einen KI-Assistenten auch dann per Sprachsteuerung öffnen können, wenn dieser...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Navigation per Sprachsteuerung Google muss Android-Handys für KI-Assistenten der Konkurrenz öffnen Wer ein Android-Handy besitzt, der muss einen KI-Assistenten auch dann per Sprachsteuerung öffnen können, wenn dieser nicht von Google ist. Dazu zwingt die EU-Kommission jetzt den Konzern. Der zeigt sich wenig begeistert.
27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Android-Smatphone Foto: Nicolas Economou / Getty Images Wer ein Android-Smartphone besitzt, soll in Zukunft das Recht haben, auf diesem einen KI-Assistenten eines Konkurrenzunternehmens von Google per Sprachsteuerung zu aktivieren.
Die Einzelheiten
Die EU-Kommission wies den Konzern jetzt an , dies zuzulassen und darüber hinaus Daten seiner Suchmaschine mit Wettbewerbern zu teilen. Brüssel will damit die Marktmacht des US-Riesen brechen. Google kann vor Gericht dagegen vorgehen, machte zunächst aber keine solche Ankündigung.
Der Google-Chatbot Gemini ist auf Android-Smartphones vorinstalliert und lässt sich über die Worte »Hey Google« über die Sprachsteuerung öffnen. Google muss nun die Sprachaktivierung alternativer KI-Agenten wie ChatGPT, Claude oder dem französischen Anbieter Mistral ermöglichen. Alle KI-Assistenten sollen per Sprachsteuerung Nachrichten verschicken oder ein Taxi buchen können.
Google soll die Anweisung innerhalb eines Jahres umsetzen. Google kritisierte, die Anweisung gefährde die Gerätesicherheit, weil zahlreiche Apps ohne Sicherheitsprüfung weitreichende Befugnisse bekämen. Abgesehen von der Sprachsteuerung hätten KI-Assistenten schon heute Zugriff, teilt der Konzern weiter mit.
Was Experten sagen
Außerdem seien dafür die Smartphone-Hersteller zuständig, nicht Google als Herausgeber des Betriebssystems Android. Die zweite Forderung aus Brüssel betrifft die Google-Suchmaschine, seit Jahren unangefochtene Marktführerin. Kein Wettbewerber könne dem US-Konzern gefährlich werden, solange Google nicht seine Daten teile, argumentierte die EU-Kommission.
Die Konkurrenz – darunter auch KI-Assistenten mit Suchfunktion – solle deshalb Zugang zu Suchergebnissen, meistgesuchten Begriffen und Klickzahlen bekommen. Mehr zum Thema Chatbots als Hilfsmittel für Senioren: Sie haben mit KI bisher nichts am Hut? Zehn Ideen für den EinstiegVon Markus Böhm 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Verwirrung wegen Kettenbrief: Nein, »ab Samstag« gibt es keine gravierende Änderung bei WhatsAppVon Markus Böhm 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Die Daten sollen nach Angaben der Kommission anonymisiert übermittelt werden, Google darf sie vorab auf Risiken für Cybersicherheit und Datenschutz prüfen.
Der Konzern argumentierte dennoch, die geforderte Freigabe der Daten gefährde die Privatsphäre von Millionen Nutzerinnen und Nutzern.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





