
Großbanken: Unicredit hält jetzt 49,65 Prozent der Stimmrechte an der Commerzbank
Eilmeldung Unicredit hält jetzt 49,65 Prozent der Stimmrechte an der Commerzbank Von Christian Schubert, Rom 08.07.2026, 09:56Lesezeit: 2 Min. Umkämpft: Der Commerzbank-Tower in FrankfurtdpaFast 18 Prozent der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Eilmeldung Unicredit hält jetzt 49,65 Prozent der Stimmrechte an der Commerzbank Von Christian Schubert, Rom 08. 2026, 09:56Lesezeit: 2 Min. Umkämpft: Der Commerzbank-Tower in FrankfurtdpaFast 18 Prozent der Commerzbank-Aktionäre nehmen das Umtauschangebot an.
Das übertrifft die Erwartungen der italienischen Bank. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach Ablauf der Umtauschfrist kommt Unicredit im Commerzbank-Kapitel nun auf 49,65 Prozent der Stimmrechte. Das teilte die italienische Bank am Mittwochvormittag mit.
Die Einzelheiten
17,6 Prozent der Commerzbank-Aktionäre haben das Umtauschangebot angenommen. Zuvor besaß Unicredit bereits 26,77 Prozent der Commerzbank-Aktien. Zusammen mit 3,22 Prozent an Derivaten entstehe so ein Anteil von 47,59 Prozent, der nach Angaben von Unicredit zu Stimmrechten von 49,65 Prozent führe.
Damit hat die Bank aus Italien ihre Ziele sogar noch übertroffen. Denn sie gewinnt erheblichen Einfluss auf die Bank aus Frankfurt. Mit einem Anteil von deutlich über 40 Prozent hat Unicredit die Möglichkeit, auf der nächsten Hauptversammlung der Commerzbank im kommenden Jahr weite Teile des Aufsichtsrats zu bestimmen und Entscheidungen zu beeinflussen.
Selbst eine Ablösung des Managements gilt als nicht ausgeschlossen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Doch bisher ist offen, wie Unicredit agieren will, zumal sich nicht nur das Commerzbank-Management, sondern auch die Bundesregierung gegen die Übernahme stemmt.
Was Experten sagen
In der Vergangenheit hatte Unicredit Gespräche mit dem Commerzbank-Management über eine Annäherung gefordert. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, keine konstruktive Strategie zu verfolgen. Offerte galt als vergleichsweise bescheidenUrsprünglich hatte die italienische Bank erklärt, dass sie nur die Schwelle einer 30-Prozent-Beteiligung an der Commerzbank überschreiten wolle, um mehr Freiheiten zu haben.
Eine Kontrolle strebe sie nicht an, teilte die Bank Mitte März mit. Wird die 30-Prozent-Schwelle überschritten, ist jedoch ein Pflichtangebot an alle Commerzbank-Aktionäre fällig. Zuvor hatte sich die Bank aus Italien knapp darunter bewegt.
Wenn ein Pflichtangebot einmal erteilt ist, kann ein Investor frei am Markt zukaufen. Das Management der Commerzbank hatte mehrfach die Erwartung geäußert, dass unter den „freien“ Aktionären fast niemand die Offerte annehmen werde. Denn es galt als vergleichsweise bescheiden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





