
Großbritannien: Andy Burnham ist der Labour-Vorsitz (fast) nicht mehr zu nehmen
Designierter britischer Premier Andy Burnham ist der Labour-Vorsitz (fast) nicht mehr zu nehmen Erst Bürgermeister in Manchester, bald wohl Premier: Labour-Politiker Andy Burnham liegt im Rennen um die Nachfolge von...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Designierter britischer Premier Andy Burnham ist der Labour-Vorsitz (fast) nicht mehr zu nehmen Erst Bürgermeister in Manchester, bald wohl Premier: Labour-Politiker Andy Burnham liegt im Rennen um die Nachfolge von Parteichef Keir Starmer uneinholbar vorn. Mit dem Machtwechsel könnte es nun schnell gehen. 04 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Labour-Politiker Burnham bei einer Kundgebung in Wigan (Foto vom 18. Juni) Foto: Adam Vaughan / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten An der Londoner Downing Street wird wohl schon in wenigen Tagen ein neuer Premierminister einziehen: Der Labour-Politiker Andy Burnham hat innerhalb der Partei laut übereinstimmenden Berichten ausreichend Rückhalt, um den früheren Parteichef Keir Starmer im Amt zu beerben und anschließend auch dessen Posten als Premier zu übernehmen. Insgesamt 349 Abgeordnete haben dem 56-jährigen Burnham mittlerweile die Unterstützung zugesichert, wie die Nachrichtenagentur PA am Montagabend berichtete. Rechnerisch ist es damit ausgeschlossen, dass eine andere Gegenkandidatin oder ein Gegenkandidat die nötigen Stimmen erhält.
Für die Kandidatur ist die Unterstützung von 20 Prozent der Labour-Abgeordneten nötig, derzeit sind das 81. Unterstützung der Gewerkschaften ist FormsacheBurnham benötigt noch die Unterstützung von drei der Partei angeschlossenen Organisationen und von Gewerkschaften – diese gilt aber als Formsache. Der ehemalige Bürgermeister der Region Greater Manchester hatte sich am Montag in einer internen Online-Veranstaltung den Fragen der Labour-Abgeordneten gestellt.
Was Experten sagen
Mit dem Rückhalt der Labour-Abgeordneten steht auch der Zeitplan für den Machtwechsel an der Spitze der britischen Regierung weitgehend fest. Voraussichtlich am kommenden Freitag soll Burnham demnach den Parteivorsitz übernehmen, der seit dem Rücktritt von Starmer vakant ist. dürfte ihn dann am Montag mit der Regierungsbildung beauftragen.
Burnham verspricht »neuen politischen Ansatz«Dass Burnham Starmer im Amt beerbt, hatte sich bereits in der Vorwoche abgezeichnet. Burnham hatte sich bereits am Donnerstag in einer Stellungnahme bei den Abgeordneten bedankt, nachdem er sich die Unterstützung von 322 der 403 Labour-Abgeordneten gesichert hatte. Der Rückhalt komme aus allen Teilen der Partei und zeige, »dass Großbritannien einen neuen politischen Ansatz braucht«, hatte Burnham geschrieben.
Er übernimmt die Labour-Partei in einer schweren Krise.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





