
Großbritannien: Behörde ermittelt gegen Polizisten wegen Fehlverhalten im Mordfall Henry Nowak
Folgenschwere Verwechslung Britische Behörde ermittelt gegen Polizisten wegen Fehlverhalten im Mordfall Henry Nowak Nach einem Messerangriff hilft die Polizei dem Falschen – das Opfer Henry Nowak kommt um. Die Tat sorgt...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Folgenschwere Verwechslung Britische Behörde ermittelt gegen Polizisten wegen Fehlverhalten im Mordfall Henry Nowak Nach einem Messerangriff hilft die Polizei dem Falschen – das Opfer Henry Nowak kommt um. Die Tat sorgt in Nordirland seit Wochen für rassistisch motivierte Proteste. Nun geraten die verantwortlichen Beamten ins Visier.
06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Graffiti als Erinnerung an Nowak in Southampton Foto: Isabel Infantes / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der Fall des getöteten 18-jährigen Henry Nowak sorgt in Großbritannien seit Wochen für Aufruhr. Nun ermittelt die zuständige Aufsichtsbehörde gegen zwei Polizisten wegen des Verdachts auf grobes dienstliches Fehlverhalten. Die beiden Polizisten seien als erste Beamte am Tatort im südenglischen Southampton eingetroffen, wie das Independent Office for Police Conduct (IOPC) mitteilte.
Im Fall Nowak geht es um eine folgenschwere Verwechslung : Nowak war im Dezember 2025 niedergestochen worden. Die Polizisten schenkten jedoch zunächst dem Täter Glauben, der behauptete, als Anhänger der Sikh-Religion rassistisch beleidigt worden zu sein, und sich als Opfer darstellte. Er wurde später zu einer lebenslangen Haftstrafe von mindestens 21 Jahren verurteilt.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Polizeiskandal in Southhampton: Großbritannien wirft USA Einmischung im Fall Henry Nowak vor Krawalle in Nordirland: Belfast hat einen Helden und viele Verlierer Von Christoph Giesen, London Ausschreitungen in Belfast und Southampton: Großbritannien hat eine Welle des Rassismus erfasst – und in den Tempeln geht die Angst um Von Christoph Giesen, Southampton Die schweren Verletzungen Nowaks waren zunächst nicht sichtbar. Seine Beteuerungen, er sei niedergestochen worden und könne nicht atmen, wurden jedoch von den Beamten ignoriert. Ihm wurden Handschellen angelegt, als er bereits im Sterben lag.
Bodycam-Aufnahmen des Vorfalls gingen um die Welt. Nach der Enthüllung der Umstände wurde vielerorts demonstriert, in Southampton kam es im Zuge eines Protests zu Ausschreitungen. Rechtspopulistische Politiker und Rechtsextremisten sahen den Fall zuletzt als angeblichen Beleg dafür, dass Bemühungen zur Bekämpfung von Rassismus in Großbritannien bei der Polizei inzwischen zu einer Benachteiligung der weißen Mehrheitsbevölkerung führten.
Liberale und Linke witterten dahinter jedoch eine Kampagne mit rassistischem Hintergrund. Mögliche Versäumnisse bei medizinischer HilfeBereits Anfang Juni kündigte die Polizeiaufsichtsbehörde an, den Fall zu untersuchen. Nun gehe man mit den Ermittlungen gegen die Beamten in eine nächste Phase über.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





