Großglockner in Österreich: 19-Jähriger stürzt im Klettergarten in den Tod
Erneutes Unglück Deutscher in Klettergarten in Österreich abgestürzt und gestorben Tödlicher Sturz im Klettergarten am Großglockner: Ein 19-Jähriger fällt 40 Meter in die Tiefe. Es ist nicht der erste Bergunfall in...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Erneutes Unglück Deutscher in Klettergarten in Österreich abgestürzt und gestorben Tödlicher Sturz im Klettergarten am Großglockner: Ein 19-Jähriger fällt 40 Meter in die Tiefe. Es ist nicht der erste Bergunfall in Österreich innerhalb weniger Tage. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
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Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bild vergrößern Bergpanorama (Symbolbild): Besonders viele Unfällen während des Abstiegs Foto: imageBROKER / GoMaierhofer / IMAGO Ein 19-jähriger Deutscher ist in Österreich bei einem Kletterunfall am Großglockner 40 Meter tief in den Tod gestürzt.
Das Unglück ereignete sich am Freitagnachmittag im Klettergarten in Kals, wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte. Wie es dazu kommen konnte, war zunächst unklar. Auch Angaben zur genauen Herkunft des jungen Kletterers machte die Polizei nicht.
Eine Obduktion seiner Leiche wurde angeordnet. Erst vor einer Woche war ein Wanderer aus dem Sauerland bei einer Bergtour in Tirol vor den Augen seines Schwiegervaters und seiner Schwäger ums Leben gekommen. Der 36-Jährige hatte auf einem schmalen Pfad das Gleichgewicht verloren und stürzte über steiles und felsiges Gelände 50 bis 100 Meter in die Tiefe.
Was Experten sagen
Er war in den Zillertaler Alpen bei Mayrhofen auf die Mörchnerscharte gewandert – ein mehr als 2800 Meter hohes Bergjoch zwischen zwei Tälern. Mehr zum Thema Mysteriöser Tod des Mango-Gründers: Am Berg wollte er sich mit dem Sohn aussprechen – dann stürzte er in den AbgrundAus Madrid und Barcelona berichtet Steffen Lüdke 14 Min Zur Merkliste hinzufügen 14 Min Zur Merkliste hinzufügen Als Paar beim Bergsteigen: »Eine gute Beziehung macht noch kein gutes Team am Berg aus«Ein Interview von Priska Wörl 8 Min Zur Merkliste hinzufügen 8 Min Zur Merkliste hinzufügen Ebenfalls ein Mann aus dem Sauerland ist in der Venediger-Gebirgsgruppe in Osttirol über Felswände in den Tod gestürzt. Ermittler gehen davon aus, dass auch der 74-jährige Wanderer beim Abstieg verunglückt ist.
Nach Angaben des Österreichischen Alpenvereins kommt es auf Bergtouren während des Abstiegs zu besonders vielen Unfällen, da während dieser Phase oft die Konzentration nachlässt und die Erschöpfung zunimmt. Auch die Zahl der Rettungsaktionen für unverletzte Personen in Bergnot sind in den vergangenen Jahren angestiegen. Das heißt: Mehr Menschen müssen den Notruf wählen, weil sie zu erschöpft sind, um weiterzuwandern, weil sie die Orientierung verloren haben oder es aus Angst und Panik nicht weiter schaffen.
Der tödliche Ausgang einer Tour am Großglockner bewegte viele Menschen. Die Alpinkletterer Babsi Zangerl und Jacopo Larcher erklären, wie sie als Paar am Berg funktionieren.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




