
Grüne in Frankfurt: Tragische Figur
Grüne in Frankfurt : Tragische Figur Ein Kommentar von Mechthild Harting 26.06.2026, 08:28Lesezeit: 2 Min. Noch guten Mutes: Frankfurts Noch-Grünen-Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (rechts) zu Beginn der...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Grüne in Frankfurt : Tragische Figur Ein Kommentar von Mechthild Harting 26. 2026, 08:28Lesezeit: 2 Min. Noch guten Mutes: Frankfurts Noch-Grünen-Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (rechts) zu Beginn der Mitgliederversammlung der Frankfurter GrünenMaximilian von LachnerIn Frankfurt wurde die erste Diversitätsdezernentin der Stadt abgewählt.
Sie hat sich auch selbst um die Inszenierung eines würdigen Abgangs gebracht. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Sie hat unbestritten ihre Verdienste: die Frankfurter Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg. Seit inzwischen 25 Jahren ist sie Teil des Frankfurter Politikbetriebs.
Die Einzelheiten
Zunächst als Stadtverordnete der Grünen. Seit 2008 – mit fünf Jahren Unterbrechung – verantwortet die einst aus Iran geflohene Frau das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, das Daniel Cohn-Bendit 1989 als erste Institution dieser Art in Deutschland ins Leben gerufen hatte. Und seit Anbeginn ist sie leidenschaftliche Sprecherin für die migrantische Community in Frankfurt, die angesichts der Tatsache, dass inzwischen knapp 58 Prozent der Frankfurter einen Migrationshintergrund haben, nicht eben klein ist.
Sie würde vermutlich sagen, sie habe als Frau und Migrantin selbst bei einer Partei wie den Frankfurter Grünen lernen müssen, sich stets durchzusetzen. Und deshalb ist das Kämpfen fast zu einer ihrer Grundhaltungen geworden. Was in der Sache sicherlich häufig berechtigt ist, hat Eskandari jetzt zu einer tragischen Figur werden lassen.
Vor allem hat sie sich selbst um die Inszenierung eines würdigen Abgangs gebracht. So bleibt nach ihrem Auftritt bei der Mitgliederversammlung der Frankfurter Grünen das Bild einer verbissenen, selbstreferenziellen Politikerin, die nicht merkt, dass ihre Partei andere Schwerpunkte setzen will, um bei der nächsten Wahl in fünf Jahren ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





