
Hamburg: Polizeihund beißt Mann – Beamtin zu Bewährungsstrafe verurteilt
Einsatz in Hamburg Bissiger Polizeihund verletzt Mann schwer – Beamtin zu Bewährungsstrafe verurteilt Bei einer Kontrolle lässt eine Polizistin ihren Diensthund auf einen Mann los. Der muss mit schweren Verletzungen im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Einsatz in Hamburg Bissiger Polizeihund verletzt Mann schwer – Beamtin zu Bewährungsstrafe verurteilt Bei einer Kontrolle lässt eine Polizistin ihren Diensthund auf einen Mann los. Der muss mit schweren Verletzungen im Krankenhaus operiert werden. Für die Beamtin hat der Einsatz nun Folgen.
08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Polizeihund (Symbolbild) Foto: Christoph Reichwein / dpa Das Amtsgericht Hamburg hat eine Diensthundeführerin der Polizei zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen.
Die Einzelheiten
Bei einem Einsatz hatte der von ihr geführte Hund einen Mann verletzt. Nach Überzeugung des Gerichts war der Einsatz des Tieres gegen den Mann bei der Kontrolle eines Autos nicht gerechtfertigt. Die Polizistin muss dem Verletzten außerdem ein Schmerzensgeld zahlen und die Kosten des Verfahrens tragen.
Im Januar 2023 war laut dem Vorsitzenden Richter einer Polizeistreife im Hamburger Bezirk Eimsbüttel ein Wagen ohne Kennzeichen aufgefallen. Über Funk hatten die Beamten von einer möglichen Unfallflucht erfahren. Sie wollten das Fahrzeug kontrollieren, doch der Fahrer gab Gas und stoppte das Auto hinter einer Kurve.
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Was Experten sagen
Ein Beamter schlug daraufhin die abgedunkelte Scheibe der hinteren Tür ein und verletzte sich dabei. Weitere Beamte trafen als Verstärkung ein, darunter die nun verurteilte Diensthundeführerin. Sie habe den Einsatz des Hundes angedroht, der danach den Mann auf der Rückbank angestoßen habe.
Nach einer weiteren Androhung habe die Angeklagte dem Hund den Maulkorb abgenommen, sagte der Richter. Das Tier biss den Mann in den Oberarm und an anderen Stellen. Als Zeuge vor Gericht hatte der damals 36 Jahre alte Mann über eine Dolmetscherin erklärt, er sei mit zwei Männern in einem Auto unterwegs gewesen, als die Polizei sie gestoppt habe.
Zuvor habe er es sich nach einem langen Arbeitstag und ein paar Gläsern Wein auf der Rückbank bequem gemacht und sei eingeschlafen – bis Chaos und Geschrei losgebrochen seien. Schwere BissverletzungenDer Verletzte taumelte nach Angaben des Richters aus dem Auto.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




