
Handelsstreit: Donald Trump wirft Kanada »Diskriminierung« vor und verhängt Strafzölle
Handelsstreit Trump wirft Kanada »Diskriminierung« vor – und verhängt Strafzölle auf Wein und Hockeyschläger Die gemeinsame Fußball-WM ist kaum vorbei, da geht Donald Trump auf den kanadischen Nachbarn los: 50 Prozent...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Handelsstreit Trump wirft Kanada »Diskriminierung« vor – und verhängt Strafzölle auf Wein und Hockeyschläger Die gemeinsame Fußball-WM ist kaum vorbei, da geht Donald Trump auf den kanadischen Nachbarn los: 50 Prozent Zoll will der US-Präsident einer breiten Warenpalette aufschlagen. Hintergrund sind auch die riesigen Waldbrände in Nordamerika. 08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Donald Trump bei Besuch in Calgary (Juni 2025) Foto: Amber Bracken / Für ein paar Wochen verdrängte die gemeinsam ausgerichtete Fußball-Weltmeisterschaft den schwelenden Handelsdisput zwischen Kanada und den USA. Nun ist das Turnier vorbei und es folgt die nächste wirtschaftliche Breitseite aus Washington.
Die Einzelheiten
Die USA verschärfen den Handelsstreit mit ihrem Nachbarn und erheben einen Strafzoll von 50 Prozent auf eine breite Palette kanadischer Produkte. US-Präsident Donald Trump habe die Maßnahme am Montag unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Als Begründung wurde die »diskriminierende Behandlung« von US-Autos, Alkohol und Milchprodukten durch Kanada genannt.
Betroffen sind laut US-Regierung unter anderem Produkte wie Wein, Hockeyschläger, Zement, Möbel und Kleidung. Nicht unter die neuen Zölle fallen den Angaben zufolge dagegen beispielsweise Energie und Waren, die bereits von anderen branchenspezifischen Zöllen betroffen sind. Die Zölle basieren auf einem fast hundert Jahre alten Handelsgesetz aus dem Jahr 1930 und sollen am 19.
August in Kraft treten. »Während die Regierung weiterhin faire und gegenseitige Handelsabkommen sichert, übt Kanada im Gegensatz zu anderen Partnern und Verbündeten weiterhin Vergeltung gegen die Vereinigten Staaten«, sagte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer in einer Erklärung. Trump grollte wegen der LuftverschmutzungDie neue Zollankündigung dürfte die Beziehungen zwischen Washington, D.
Was Experten sagen
und Ottawa weiter belasten. Sie erfolgte nur wenige Tage, nachdem Trump wegen der hohen Luftverschmutzung in den USA durch Brände in Kanada mit neuen Strafzöllen gedroht hatte (mehr hier). Die den USA entstehenden Kosten müssten »zwangsläufig« den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden, hatte er auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt .
Er werde Premierminister Mark Carney anrufen, um zu erfahren, was dieser gegen die Luftverschmutzung tue. Die Rauchschwaden stammen hauptsächlich von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington.
Die Sicht etwa auf die Skyline in New York war erheblich beeinträchtigt, zudem lag ein Brandgeruch in der Luft.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



