
Hanks Welt: Der späte Siegeszug der Klimaanlage – wer hätte das gedacht!
Hanks Welt : Der späte Siegeszug der Klimaanlage – wer hätte das gedacht! Von Rainer Hank 06.07.2026, 10:55Lesezeit: 4 Min. Abkühlung nötig: Ein Mädchen schwimmt in einem Pool in einem Garten.dpaSo geht's nicht weiter...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hanks Welt : Der späte Siegeszug der Klimaanlage – wer hätte das gedacht! 2026, 10:55Lesezeit: 4 Min. Abkühlung nötig: Ein Mädchen schwimmt in einem Pool in einem Garten.
dpaSo geht's nicht weiter mit der Hitze. Jetzt plötzlich wird sogar bei den Grünen Klima-Anpassung salonfähig. Da ist viel Verdrängungsverlogenheit im Spiel.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Was für ein Geheule. Seit den Bruthitzetagen der zweiten Junihälfte mit Rekordtemperaturen von 41,5 Grad übertreffen sich die Klagen und Forderungen. Ein „Sofortprogramm für Klimaanlagen“ verlangt Katharina Dröge, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag.
Alle Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen müssten flächendeckend klimatisiert werden. Carsten Schneider (SPD), der zuständige Bundesumweltminister, zeigt dafür Sympathien – zuckt allerdings die Achseln: Hitzepläne seien eine kommunale Aufgabe. Das soll wohl heißen: Wir würden ja gerne, hätten womöglich schon längst, dürfen aber leider nicht.
Wenn das so ist, sollte uns wenigstens jemand die Frage beantworten, warum die Kommunen bei der Klimaänderungsvorsorge versagt haben. Oder lediglich die Standardentschuldigung derjenigen, die sich zuvor noch in apokalyptischen Szenarien übertroffen haben: Man habe ja nicht wissen können, dass es so schnell so heiß werde. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen „Umgang mit dem Klimawandel“Plötzlich sehen alle den Handlungsbedarf. Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), tönt, man dürfe sich nicht nur um den Klimaschutz kümmern, sondern müsse auch den „Umgang mit dem Klimawandel“ in den Blick nehmen. „Jeder muss sich überlegen, brauche ich eine Klimaanlage, um meine Gesundheit zu schützen“, sagte er in einem Fernsehinterview.
Der späte Siegeszug der Klimaanlage – wer hätte das gedacht! Da ist viel Verdrängungsverlogenheit im Spiel. Waren es nicht die Grünen, die Klimaanlagen stets abgelehnt haben?
Sie brauchen viel zu viel böse Energie und funktionieren nur mit gefährlichen Kältemitteln, wurde uns eingehämmert. Den Grünen nahestehende Wirtschaftsforscher wie die DIW-Klimaexpertin Claudia Kemfert lieferten der Politik die ökonomische, klima- und gesundheitspolitische Munition gegen die Kühlung von Gebäuden. Und der Volksmund wusste ohnehin immer schon, dass man sich beim ständigen Wechsel zwischen kühlen Räumen und heißen Straßen schwere Erkältungskrankheiten hole.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





