
Hanks Welt: Die Mutter aller Börsencrashs
Hanks Welt : Die Mutter aller Börsencrashs Von Rainer Hank 13.07.2026, 19:35Lesezeit: 4 Min. „Die Börsenkatastrophe in Wien am 9. Mai“: Holzstich nach Zeichnung von Joseph Eugen Hörwarter.Picture AllianceWer...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hanks Welt : Die Mutter aller Börsencrashs Von Rainer Hank 13. 2026, 19:35Lesezeit: 4 Min. „Die Börsenkatastrophe in Wien am 9.
Mai“: Holzstich nach Zeichnung von Joseph Eugen Hörwarter. Picture AllianceWer Altersvorsorge auf Kapitaldeckung gründet, muss den Bürgern keine Crashfreiheit versprechen. Keine Angst vor der Krise!
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Geht es nach der schwarz-roten Regierung, soll künftig eine kapitalgedeckte Vorsorge das Umlageverfahren ergänzen. Die Idee erhält Lob von allen Seiten. Fast: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Partei „Die Linke“ sind dagegen – wobei zwischen beiden Organisationen kaum noch ein Unterschied zu erkennen ist.
„Sichere Renten, statt Zocken an der Börse“ steht in fetten Lettern auf Plakaten des DGB. Zocken an der Börse hat niemand vor. Das würde ja bedeuten, dass ein künftiger Rentenfondsmanager munter drauflosspekulieren und in großen Mengen Rheinmetall- oder SpaceX-Aktien kaufen könnte.
Der schwedische staatliche Rentenfonds, der den Deutschen zum Vorbild dient, investiert zu hundert Prozent in Aktien, diversifiziert sein Portfolio aber weltweit. Seit 2010 konnten die schwedischen Rentner mit jährlich bis zu zweistelligen Renditen rechnen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen So sicher wie Gewitter an einem heißen SommertagUtopisch sind solche Erwartungen nicht, schaut man sich zum Beispiel das Renditedreieck der F. Nur wenige Verlustjahre sind dort zu sehen. Selbst größere Einbrüche wie die Finanzkrise von 2008 oder die Corona-Jahre tun auf Dauer der positiven Entwicklung von durchschnittlich acht Prozent keinen Abbruch.
Indes: Finanz- und Wirtschaftskrisen sind im Kapitalismus so sicher wie Gewitter an einem heißen Sommertag. Dass ein solches Gewitter zuweilen auch reinigend sein kann, wissen wir seit der jüngsten Hitzewelle. Niemand garantiert, dass Kursverluste in kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden.
„Finanzkrisen sind die Kehrseiten einer enormen Wachstumsdynamik“, schreibt der Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe in seinem Standardwerk über „Wirtschaftskrisen“ von 2010. Ohne Krisen kein Kapitalismus; ohne kapitalistische Krisen kein Wohlstand im Alter. Blicken wir 150 Jahre zurück nach Wien in das Jahr 1873.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





