
Hannover: Narkosearzt missbraucht und fotografiert betäubte Mädchen – drei Jahre Haft
Prozess in Hannover Narkosearzt missbraucht und fotografiert betäubte Mädchen – drei Jahre Haft Ein früherer Anästhesist muss mehrere Jahre ins Gefängnis, weil er Fotos von betäubten Patientinnen gemacht hat. Das...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Prozess in Hannover Narkosearzt missbraucht und fotografiert betäubte Mädchen – drei Jahre Haft Ein früherer Anästhesist muss mehrere Jahre ins Gefängnis, weil er Fotos von betäubten Patientinnen gemacht hat. Das jüngste Opfer war acht Jahre alt. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der Angeklagte im Gerichtssaal des Landgerichts Hannover Foto: Julian Stratenschulte / dpa Das Landgericht Hannover hat einen früheren Narkosearzt zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht sprach den 52-Jährigen unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Besitzes von sexuellen Missbrauchsaufnahmen schuldig.
Die Einzelheiten
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hatte dem früheren Anästhesisten vorgeworfen, im Regionsklinikum Neustadt am Rübenberge bei Hannover die Betäubung von Patientinnen ausgenutzt zu haben, um intime Fotos von ihnen zu machen. Betroffen waren fast ausschließlich Kinder – und nur Mädchen.
Das jüngste Opfer war acht Jahre alt. Der Mann hatte laut dem Gericht während seiner Arbeit als Anästhesist über Jahre hinweg narkotisierte Patientinnen fotografiert. In einem Fall nahm er auch sexuelle Handlungen an einer Patientin vor.
Zudem ging es in dem Prozess um Aufnahmen aus dem persönlichen Umfeld des Mannes sowie um Dateien auf seinem Handy. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft und ein Berufsverbot gefordert, die Verteidigung zwei Jahre auf Bewährung. Der Verurteilte hatte zentrale Vorwürfe bereits im Prozess eingeräumt.
Vor der Urteilsverkündung entschuldigte er sich bei den Opfern: »Mehr kann ich nicht tun.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





