
Spritpreise: Diesel und E10 nähern sich Niveau vor Irankrieg an
Tanken in Deutschland Spritpreise nähern sich Niveau vor dem Irankrieg an Am Montag kostete Diesel nur noch sieben Cent mehr als vor dem Irankrieg, E10 etwa neun Cent. Wenn der Tankrabatt in zwei Wochen ausläuft,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tanken in Deutschland Spritpreise nähern sich Niveau vor dem Irankrieg an Am Montag kostete Diesel nur noch sieben Cent mehr als vor dem Irankrieg, E10 etwa neun Cent. Wenn der Tankrabatt in zwei Wochen ausläuft, könnten die Preise wieder steigen. Trotzdem sind Experten froh über das Ende der Maßnahme.
53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kunde beim Tanken: Nur noch wenige Euro mehr als vor dem Irankrieg Foto: Caro Kadatz / picture alliance Die Spritpreise in Deutschland sinken nach der Einigung zum Irankrieg und nähern sich den Werten vor Kriegsbeginn an.
Die Einzelheiten
Am Montag kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,816 Euro, wie der ADAC mitteilte. Das waren zwar nur 1,3 Cent weniger als am Vortag, es war aber bereits der siebte Tag mit Rückgängen in Folge. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich um 0,9 Cent auf 1,868 Euro.
Damit war Diesel am Montag nur noch sieben Cent pro Liter teurer als am letzten Tag vor Kriegsbeginn, E10 um neun Cent. Auf eine Tankfüllung von 50 Litern gerechnet sind das 3,50 beziehungsweise 4,50 Euro. In der Spitze hatte sich Diesel um mehr als 70 Cent pro Liter verteuert, E10 um mehr als 40 Cent.
Zudem deuten auch die Zahlen vom Dienstagmorgen auf weiter sinkende Preise hin – diese sind zwar ein Indiz für die weitere Preisentwicklung, der Tagesdurchschnitt kann aber von ihnen abweichen. Seit Einführung der 12-Uhr-Regel ist Sprit am Morgen und Vormittag typischerweise eher billig. Mittags machen die Preise dann einen Sprung nach oben und werden im Verlauf des Nachmittags wieder günstiger.
Was Experten sagen
Zuletzt sind die Ölpreise deutlich gesunken – auch weil die Zeichen im Nahen Osten auf Entspannung stehen. Der ADAC hatte allerdings moniert, dass dies nur langsam bei den Verbrauchern ankomme. In zwei Wochen könnten Preise wieder steigenDass die Spritpreise inzwischen wieder dem Vorkriegsniveau nahe kommen, liegt auch am Tankrabatt der Bundesregierung, der die Steuern pro Liter um 16,7 Cent senkt.
Er gilt noch bis zum Ende des Monats und soll nicht verlängert werden. Dann drohen Autofahrern wieder höhere Preise. Nach Einschätzung der Monopolkommission ist der Tankrabatt »zu einem großen Teil, aber nicht vollständig« bei den Verbrauchern angekommen.
In einer ersten Bilanz von Dienstag schätzt das unabhängige Beratergremium der Bundesregierung, dass von den 16,7 Cent Steuererleichterung pro Liter je nach Kraftstoff zwischen 15 und 16 Cent weitergegeben wurden. Von den insgesamt 1,6 Milliarden Euro der Steuersenkung kommen demnach 100 bis 200 Millionen nicht bei den Verbrauchern an. Bild vergrößern Anzeige an Tankstelle in Berlin (14.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





