
Haughey's Fort in Nordirland könnte zu den frühesten stadtähnlichen Siedlungen Europas gehören
Archäologie Stätte in Nordirland könnte zu den frühesten stadtähnlichen Siedlungen Europas gehören Es gab Handwerk und Feste: Im nordirischen Haughey's Fort hat sich laut einer Studie schon vor rund 3000 Jahren eine...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Archäologie Stätte in Nordirland könnte zu den frühesten stadtähnlichen Siedlungen Europas gehören Es gab Handwerk und Feste: Im nordirischen Haughey's Fort hat sich laut einer Studie schon vor rund 3000 Jahren eine organisierte Siedlung entwickelt. Forscher sehen es als Teil einer noch viel größeren Anlage. 08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Küste Nordirlands (Symbolbild): Schon vor 3000 Jahren entwickelten sich in Nordirland erste organisierte Siedlungen Foto: Ballygally View Images; Peter Steele / iStockphoto / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Eine historische Stätte in Nordirland könnte zu den ersten größeren, organisierten Siedlungen in Westeuropa gehört haben: In Haughey's Fort in der Nähe von Armagh soll es bereits ab etwa 1200 v.
Besiedlung gegeben haben. Das berichten Archäologen von der University of Glasgow und von der Queen's University Belfast in einer Studie , die nun im Fachblatt »Antiquity« erschien. »Unsere Forschung belegt ein Ausmaß an Größe, Organisation und Vernetzung im Irland der Bronzezeit, das bisher nicht vollständig erkannt wurde«, sagt James O'Driscoll, Co-Autor der Studie, in einer Mitteilung .
Die Funde aus Haughey's Fort deuteten auf eine dichte Siedlung aus der Bronzezeit hin, in der Handwerksproduktion, Tauschhandel und gemeinschaftliche Aktivitäten zusammengekommen seien. »Im breiteren westeuropäischen Kontext zählt Haughey's Fort damit zu den deutlichsten Beispielen für ein proto-urbanes Zentrum und zeigt, dass sich vor etwa 3000 Jahren große, organisierte Siedlungen zu bilden begannen. « Mehr zum Thema DNA-Analysen: Was große Steingräber über Sex in der Steinzeit verraten Von Guido Kleinhubbert Sachsen-Anhalt: Was 3000 Jahre alte Knochen über das Leben in der späten Bronzezeit verraten Von Olaf Stampf Massengrab in Thüringen: Splitter aus der Hölle Von Guido Kleinhubbert Haughey's Fort war Teil eines größeren KomplexesDie Forschenden identifizierten Hinweise auf mehr als 200 mögliche Wohngebäude, was auf eine sehr dichte und strukturierte Bebauung hindeute.
Was Experten sagen
Das gehe weit über das hinaus, was man von einer typischen Hügelfestung erwarten würde. Neben den Wohngebäuden befinden sich den Angaben zufolge kreisförmige Bauten, einige mit einem Durchmesser von bis zu 30 Metern. Diese seien höchstwahrscheinlich als gemeinschaftliche Räume genutzt worden, was die Annahme untermauere, dass es sich um eine Art städtisches Zentrum gehandelt habe.
Zudem gibt es den Forschenden zufolge Hinweise auf eine spezialisierte Bronze- und Goldverarbeitung sowie auf groß angelegte Festmähler. Das zeige, dass die Siedlung wirtschaftlich aktiv und sozial organisiert war.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





