
Hessens Bauern in Not: Nahversorger stärken
Hessens Bauern in Not : Nahversorger stärken Ein Kommentar von Patricia Andreae 11.07.2026, 13:07Lesezeit: 2 Min. In Deutschland gibt es immer weniger Schweinemast, in Spanien immer mehr.dpaDie Folgen des Klimawandels,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hessens Bauern in Not : Nahversorger stärken Ein Kommentar von Patricia Andreae 11. 2026, 13:07Lesezeit: 2 Min. In Deutschland gibt es immer weniger Schweinemast, in Spanien immer mehr.
dpaDie Folgen des Klimawandels, Seuchen und hohe Kosten machen hessischen Landwirten das Leben schwer. Immer mehr Lebensmittel kommen aus dem Ausland. Das sollte nicht nur den Bauern Sorgen machen.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wenn das Nackensteak auf dem Grill brutzelt, fragt sich kaum jemand, woher es eigentlich kommt. Nicht selten ist das Schwein, von dem es stammt, in den Niederlanden zur Welt gekommen und dann erst zu einem Mastbetrieb und anschließend zum Schlachthof über weite Strecken durch halb Europa gekarrt worden. Von Tierwohl kann da kaum noch die Rede sein, selbst wenn an den einzelnen Stationen die Haltungsbedingungen höheren Standards entsprechen.
Da es aber bei Schnitzel, Wurst und Co. , wie bei fast allen Lebensmitteln hierzulande, einen hohen Preisdruck gibt – vor allem, weil der Handel gerne mit günstigem Grillgut wirbt –, rentiert sich für viele Landwirte die Tierhaltung nicht mehr. Immer mehr importierte LebensmittelWeil das schon länger so ist und zudem in Hessen die Schweinepest so manchem Mäster die Haltung der Tiere unmöglich gemacht hat, gibt es kaum noch Schweinefleisch aus Hessen und auch deutschlandweit immer weniger.
Die Folge sind immer mehr Importe. Auch bei Geflügel und Milchvieh sieht es nicht besser aus, wie der hessische Bauernpräsident Karsten Schmal jetzt wieder einmal hervorgehoben hat. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Und selbst wer keine tierischen Lebensmittel produziert, sondern die Grundstoffe für Brot und Bier oder Kartoffeln und Zuckerrüben, hat mit gestiegenen Energiekosten und fehlendem Dünger wegen des Irankriegs sowie schwierigen klimatischen Bedingungen und den dadurch zunehmenden Wetterextremen und Schädlingen zu kämpfen. Das hat, wie Schmal berichtete, auch dazu geführt, dass die Landwirte in den vergangenen Jahren deutlich weniger investiert haben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





