
Hitzeschäden in Leipzig: Die Fugenmasse klebt hartnäckig an den Schienen
Hitzeschäden in Leipzig : Die Fugenmasse klebt hartnäckig an den Schienen 30.06.2026, 17:34Lesezeit: 2 Min. Freiwillige Helferinnen und Helfer befreien im Zentrum Straßenbahnschienen von verklebter Fugenmasse.dpaDurch...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Hitzeschäden in Leipzig : Die Fugenmasse klebt hartnäckig an den Schienen 30. 2026, 17:34Lesezeit: 2 Min. Freiwillige Helferinnen und Helfer befreien im Zentrum Straßenbahnschienen von verklebter Fugenmasse.
dpaDurch die große Hitze am Wochenende ist in Leipzig Fugenmasse in die Schienen der Straßenbahn gelaufen. Rund 50 Freiwillige halfen am Dienstag, sie wieder herauszukratzen – keine leichte Aufgabe. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mit Spaten, Malerspachtel und Knieschoner: Mehrere Dutzend Leipziger haben dabei geholfen, die Hitzeschäden an den vielen Straßenbahnschienen in der Stadt zu beheben.
Die Einzelheiten
Der Straßenbahnverkehr in der sächsischen Großstadt liegt seit Tagen nahezu lahm. Die Verkehrsbetriebe (LVB) hatten die Bevölkerung um Hilfe gebeten. „Leipzig hält zusammen.
Jetzt brauchen wir euch“, hatte die LVB auf ihrer Facebook-Seite geschrieben. Es kamen weit über 50 Frauen und Männer, um die aus den Fugen gelaufene Masse von den Gleisen zu kratzen. „Ich habe kein Auto, bin auf den ÖPNV angewiesen und will, dass die Linie 15 schnell wieder fährt“, sagt Stefan aus Leipzig-Grünau.
Er steht schon eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin an den Gleisen und kratzt mit einem herkömmlichen Malerspachtel die Schienen frei. Schnell merkt er, dass es eine Sisyphusarbeit ist: Trotz großer Kraftanstrengung schiebt er die zähe, schwarze Masse eher schlecht als recht von den Schienen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Was war passiert? Die extreme Hitze mit Temperaturen um 40 Grad hatten den Angaben der LVB zufolge an vielen Stellen im Straßenbahnnetz dafür gesorgt, dass Fugenmasse für Asphalt und Beton aufgeweicht wurde. „Die Straßenbahnen haben die Masse dann herausgedrückt und mit ihren Rädern auf die Schienen verteilt und in die Weichen gedrückt“, erläutert Stefan Röll von der LVB.
Aus Sicherheitsgründen wurde der Straßenbahnbetrieb zunächst komplett eingestellt. Keine leichte Arbeit: Ein Helfer kratzt die verklebte Fugenmasse von den Schienen. dpaBis zu fünf Millimeter dick ist die Bitumenschicht auf den Gleisen.
Röll schätzt, dass etwa zehn Prozent des gut 304 Kilometer langen Gleisnetzes betroffen sind. Zudem müssten rund 60 verklebte Triebwagen gereinigt werden. Wie gehen die Verkehrsbetriebe nun vor?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





