
Hitzewelle im Juni: RKI geht von Tausenden Toten durch Juni-Hitzewelle aus
Hitzewelle im Juni : RKI geht von Tausenden Toten durch Juni-Hitzewelle aus 09.07.2026, 09:19Lesezeit: 1 Min. Ein Thermometer neben einer Apotheke zeigt 40 Grad in Berlin Mitte an. (Archivbild)dpaBereits bis Ende Juni...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hitzewelle im Juni : RKI geht von Tausenden Toten durch Juni-Hitzewelle aus 09. 2026, 09:19Lesezeit: 1 Min. Ein Thermometer neben einer Apotheke zeigt 40 Grad in Berlin Mitte an.
(Archivbild)dpaBereits bis Ende Juni sind nach RKI-Schätzungen deutlich mehr Menschen an den Folgen von Hitze gestorben als im gesamten Vorjahr. Deutschlandweit seien es Tausende Tote. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Seit Beginn dieses Sommers bis einschließlich Ende Juni starben in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) 5120 Menschen wegen der Hitze, wie aus dem RKI-Bericht zur hitzebedingten Mortalität hervorgeht.
Die Einzelheiten
Die Schätzung des RKI basiert unter anderem auf dem Monitoring der Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes und Daten des Deutschen Wetterdienstes. So seien etwa bis Ende Juni nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts in Rheinland-Pfalz 560 Menschen durch Hitze bedingt gestorben. Das sind jetzt schon mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr, wie das RKI mitteilte.
2025 seien es geschätzt 270 Menschen gewesen. Damit kommen im laufenden Jahr 13,6 hitzebedingte Tode auf 100. 000 Einwohnerinnen und Einwohner in dem Bundesland.
Im vergangenen Jahr waren es 6,5 gewesen. In den vergangenen zehn Jahren lag der Wert 2022 am höchsten: Da waren es geschätzte 12,5 Fälle pro 100. Hitzewelle Ende JuniDie Unterschiede können dem RKI zufolge auf die unterschiedlich ausgeprägten Hitzeperioden zurückgeführt werden.
Was Experten sagen
Typischerweise gebe es in Sommerwochen mit einer mittleren Temperatur über 20 Grad deutlich höhere Sterblichkeitswerte im Vergleich zu kühleren Sommerwochen, heißt es im RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen In der Woche vom 22.
Juni lag der Durchschnitt über die Tages- und Nachttemperaturen dem RKI zufolge bei 26,4 Grad und damit oberhalb der Schwelle, ab der ein merklicher hitzebedingter Anstieg der Sterblichkeit zu erwarten ist. Die Hitzewelle Ende Juni hatte für Temperaturen von bis zu etwas mehr als 41 Grad gesorgt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





