
Holocaustdokumente: Gegen den Handel mit „Judensternen“ und Hitler-Briefmarken
Holocaustdokumente : Gegen den Handel mit „Judensternen“ und Hitler-Briefmarken Von Stefan Locke , Reiner Burger 11.07.2026, 21:33Lesezeit: 8 Min. Jugendliche beim Auschwitz-Besuch: Die Bethe-Stiftung ermöglicht Reisen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Holocaustdokumente : Gegen den Handel mit „Judensternen“ und Hitler-Briefmarken Von Stefan Locke , Reiner Burger 11. 2026, 21:33Lesezeit: 8 Min. Jugendliche beim Auschwitz-Besuch: Die Bethe-Stiftung ermöglicht Reisen für Schüler.
Dawid ZielinskiEine Auktion mit Dokumenten von Nazi-Opfern sorgt für Empörung. Die Stiftung Auschwitz-Birkenau kauft Zeugnisse seither systematisch auf. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der graue Briefumschlag ist adressiert an einen Mann aus Neu Sandez (Nowy Sącz).
Die Einzelheiten
Die Stadt liegt südöstlich von Krakau, im „Generalgouvernement“, wie der damals von Deutschland besetzte, aber nicht annektierte Teil Polens hieß. Die Karte trägt eine rote Briefmarke des Deutschen Reichs für zwölf Pfennig und das Konterfei des verstorbenen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Doch viel interessanter ist in diesem Fall der Ort, an dem sie abgeschickt wurde: das Konzentrationslager Auschwitz.
Der Absender war ein 21 Jahre alter Mann aus Block 9 mit der Häftlingsnummer 613. „Das ist ein rares Dokument“, sagt Wojciech Soczewica, Generaldirektor der Stiftung Auschwitz-Birkenau. Es stamme von einem Häftling des ersten politischen Polen-Transports, der am 14.
Juni 1940 aus dem Gefängnis Tarnów zusammen mit 728 Männern nach Auschwitz deportiert worden sei. „Briefe aus dieser allerersten Phase des Lagers sind von großer Seltenheit und Bedeutung. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Das Dokument konnte die Stiftung jüngst bei einer Onlineauktion erwerben, auf der zahlreiche Zeugnisse der Schrecken des Nationalsozialismus versteigert wurden. „Wir haben gezielt nach Dokumenten mit Auschwitz-Bezug gesucht und solche erworben, die von besonderer Bedeutung für die Forschung der Gedenkstätte sind. “Dokumente können Aufschluss über Schicksale gebenDie dauerhafte Sicherung solcher Dokumente für die Wissenschaft ist das Ergebnis einer bemerkenswerten Dynamik, die sich im vergangenen Herbst entwickelte.
Das auf Münzen und Briefmarken spezialisierte Auktionshaus Felzmann aus Neuss bot damals mehr als 600 Gegenstände und Dokumente von Opfern des Nationalsozialismus an, zumeist Briefe von KZ-Insassen oder Gestapo-Karteikarten aus mehreren aufgelösten Privatsammlungen. Auch mehrere sogenannte Judensterne offerierte das Unternehmen. Nach einer breiten öffentlichen Empörung sagte Geschäftsführer Reinhard Fischer die Auktion in letzter Minute ab.
Einer privaten Initiative um Matthias Schreiber – einen Referatsleiter der NRW-Landtagsverwaltung, der sich seit Jahren auch in seiner Freizeit intensiv der Gedenkkultur widmet – gelang es rasch, Spendengelder für den Aufkauf zugunsten der Stiftung Auschwitz-Birkenau zu organisieren. Einige Gegenstände, darunter auch Judensterne, verkaufte das Auktionshaus an eine Stiftung in Haifa, die sie dort in ihrem Museum ausstellen will.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





