
HPV-Impfung senkt Risiko für Tod durch Gebärmutterhalskrebs auf nahezu null
Daten aus England HPV-Impfung senkt Risiko für Tod durch Gebärmutterhalskrebs auf nahezu null Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses sind fast immer auf HPV-Infektionen zurückzuführen: Viren, die sexuell übertragbar...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Daten aus England HPV-Impfung senkt Risiko für Tod durch Gebärmutterhalskrebs auf nahezu null Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses sind fast immer auf HPV-Infektionen zurückzuführen: Viren, die sexuell übertragbar sind. Dagegen gibt es eine Impfung. Studiendaten aus England zeigen, wie gut sie wirkt.
30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern HPV-Impfung: Impfquote hierzulande hat Potenzial Foto: Stefan Puchner / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die Einführung von routinemäßigen HPV-Impfungen in England hat das Risiko für junge Frauen, an Gebärmutterhalskrebs zu sterben, laut einer wissenschaftlichen Studie auf nahezu null gesenkt. In den Jahren zwischen 2020 und 2024 starb in England keine einzige Frau im Alter zwischen 20 und 24 Jahren an Gebärmutterhalskrebs, schreiben die Forschenden in der Fachzeitschrift »The Lancet «. Damit habe die HPV-Impfung in dem Zeitraum geschätzt fast 200 Menschenleben gerettet.
Es ist das erste Mal überhaupt, dass in der untersuchten Altersgruppe kein Todesfall durch die Krebsart in England festgestellt wurde. Bereits in den Jahren 2015 bis 2019 ging die Zahl der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs in der Altersgruppe laut der Studie um 80 Prozent zurück. »Dank HPV-Impfung und Gebärmutterhalsuntersuchungen ist eine Zukunft, in der nahezu niemand Gebärmutterhalskrebs bekommt, jetzt klar in Sicht«, sagte Michelle Mitchell von der Organisation Cancer Research UK.
Was Experten sagen
Humane Papillomviren (HPV) werden sexuell übertragen und können Gebärmutterhalskrebs sowie Krebs im Mund-Rachen-Raum, an weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen und im After verursachen. In Großbritannien wurden routinemäßige HPV-Impfungen im Jahr 2008 für heranwachsende Mädchen und 2019 für Jungen eingeführt. Mädchen, die im Alter zwischen zwölf bis 13 Jahren gegen das Virus geimpft werden, haben der Studie zufolge ein Risiko von fast null, vor dem Alter von 30 Jahren an Gebärmutterhalskrebs zu sterben.
Mehr zum Thema Um bis zu 80 Prozent: HPV-Impfung verringert Risiko für Gebärmutterhalskrebs wahrscheinlich enorm Humane Papillomviren: Könnte Gebärmutterhalskrebs ausgerottet werden? Von Anika Freier Neue Studie: Warum die Zahl der Krebsfälle weltweit steigen wird In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) eine HPV-Impfung für Kinder zwischen neun und 14 Jahren, die Impfung kann aber auch noch später erfolgen. Daten der Krankenkasse Barmer zufolge waren im Herbst 2024 nur rund 55 Prozent der weiblichen und 42 Prozent der männlichen Jugendlichen mindestens einmal gegen das Virus geimpft.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





