
Im Alter von 67 jahren: Schauspieler Alexander Held gestorben
Im Alter von 67 jahren : Schauspieler Alexander Held gestorben Von Jörg Seewald 19.05.2026, 11:02Lesezeit: 4 Min. Ein Mann für besondere Charakterstudien: Alexander HeldZDF/Sandra HoeverAlexander Held war ein...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Im Alter von 67 jahren : Schauspieler Alexander Held gestorben Von Jörg Seewald 19. 2026, 11:02Lesezeit: 4 Min. Ein Mann für besondere Charakterstudien: Alexander HeldZDF/Sandra HoeverAlexander Held war ein Schauspieler für verwickelte Fälle.
Als schräger Kommissar in der ZDF-Reihe „München Mord“ glänzte er besonders. Wie jetzt bekannt wurde, ist er am 12. Mai im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Sorge schwang schon vor Jahren beim Drehen mit. Alexander Held war in der Rolle des Hauptkommissars Ludwig Schaller in der ZDF-Krimireihe „München Mord“ gefordert. „Ich kann nicht einfach krank werden und eine Produktion behindern.
Das ist das Opfer, das man dem Beruf bringt. Am Ende ist aber alles gut, wenn die Anstrengung auch noch Freude bereitet. Und das ist bei mir ja so.
“ Eine weitere lohnende Anstrengung hätte in diesem Herbst auf Alexander Held gewartet. Zwei weitere Filme für die Krimireihe hätte der Münchner an der Seite von Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier drehen sollen. Dazu wird es nun leider nicht mehr kommen.
Was Experten sagen
Denn vor einer Woche, am 12. Mai, ist Alexander Held 67jährig nach kurzer Krankheit unerwartet verstorben, wie das ZDF mitteilte. Damit verlässt ein Schauspieler die Bühne, der in Projekten wie „Tannbach“ oder „Unterleuten“ präsent war und schon früh internationales Renommee sammelte.
Etwa 1993 unter der Regie von Steven Spielberg in „Schindlers Liste“. Oder später 2010 an der Seite von Franco Nero in Nordafrika als Titelheld in Christian Duguays „Augustinus“. Ein Münchner mit preußischer DisziplinDie Disziplin internationaler Topstars war ihm selbst auch Antrieb, bestmöglich vorbereitet bei den Dreharbeiten zu jeder seiner Produktionen anzureisen.
Er überzeugte in Komödien wie „Der Schuh des Manitu“ ebenso wie in „Der Untergang“, in „Anatomie“ wie auch als Gestapo-Mann in „Sophie Scholl“. Doch Ausruhen auf Lorbeeren wie dem Bayerischen Filmpreis 2014 oder dem Ehrenpreis beim Deutschen Fernseh-Krimi-Festival 2023 für seinen Ludwig Schaller in „München Mord“ war nicht seine Sache. „Schaller würde wohl Oscar Wide zitieren: ,Der einzige Reiz der Vergangenheit ist, dass sie vergangen ist'“, schrieb er einmal.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




