
Im Pazifik Gelandet: Chinesisches Atom-U-Boot feuert Langstreckenrakete ab
Im Pazifik Gelandet : Chinesisches Atom-U-Boot feuert Langstreckenrakete ab Von Jochen Stahnke, Peking 06.07.2026, 09:27Lesezeit: 3 Min. Eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete vom Typ JL-3 bei der Militärparade in...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Im Pazifik Gelandet : Chinesisches Atom-U-Boot feuert Langstreckenrakete ab Von Jochen Stahnke, Peking 06. 2026, 09:27Lesezeit: 3 Min. Eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete vom Typ JL-3 bei der Militärparade in Peking zum 80.
Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg im September 2025ReutersEs handelt sich wohl um den ersten Abschuss überhaupt von einem atomar angetriebenen Unterseeboot. Japan, Australien und Neuseeland äußern sich besorgt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ein atomar betriebenes Unterseeboot der Volksbefreiungsarmee hat am Montag eine Interkontinentalrakete in den Pazifik abgefeuert.
Die Einzelheiten
Nach Angaben der chinesischen Staatsnachrichtenagentur Xinhua erfolgte der Abschuss der Rakete mit Sprengstoffattrappe um 12. Dabei habe es sich um einen Routinetest gehandelt, der sich nicht gegen ein bestimmtes Land richte. „Die Rakete landete genau im vorgesehenen Gebiet“ sowie in „hoheitsfreien Gewässern“.
Wo genau der Flugkörper niederging und um welchen es sich dabei handelt, wurde zunächst nicht bekannt. Betroffene Länder seien im Vorhinein benachrichtigt worden, hieß es aus Peking. Man handele nach internationalem Recht.
Die japanische Regierung gab bekannt, dass die eigene Küstenwache am Sonntag von chinesischer Seite informiert worden sei, dass in Gewässern am Rande der ausschließlichen Wirtschaftszone südlich von Shionomisaki (nahe Osaka) eine Sperrzone „in Verbindung mit niedergehendem Weltraumschrott“ eingerichtet werde. Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums wurde Japans Botschaft in Peking anderthalb Stunden vor dem Abschuss über den Test einer ballistischen Rakete informiert. Tokio habe daraufhin „seine ernste Besorgnis über Chinas zunehmende militärische Aktivitäten“ zum Ausdruck gebracht.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen „Destabilisierend für die Region“Auch Australien gab bekannt, von China über den Test vorab informiert worden zu sein. Außenministerin Penny Wong nannte den Test „destabilisierend für die Region“.
Chinas Raketenabschuss erfolge „vor dem Hintergrund einer rasanten Aufrüstung Chinas, der es an der Transparenz und den Zusicherungen über seine Absichten mangelt“. Neuseelands Außenminister Winston Peters teilte mit, sein Land sei „tief besorgt“ über den Abschuss, der „einem wiederkehrenden Muster“ folge. „Wir wie unsere Nachbarn in anderen Pazifikstaaten haben kein Interesse daran, dass China den Südpazifik als Testgebiet für seine Raketenfähigkeiten nutzt.
“Eine Interkontinentalrakete hat China zuletzt 2024 in den Pazifik abgefeuert, die damals in der Nähe von Französisch-Polynesien niederging. Das galt als erster derartiger Test seit vier Jahrzehnten. Zur jüngsten Militärparade in Peking wiederum hatte die Volksbefreiungsarmee vergangenen September nun seine wohl modernste Unterseeboot-gestützte Rakete JL-3 vorgeführt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





