
Im Spielsand erstickt: Welle der Anteilnahme nach Tod eines Dreijährigen
Im Spielsand erstickt Welle der Anteilnahme nach Tod eines Dreijährigen Zwei Tage nach dem Tod eines Dreijährigen, der in einem selbst gegrabenen Sandloch ums Leben kam, steht fest: Es war ein Unfall. So etwas ist...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Im Spielsand erstickt Welle der Anteilnahme nach Tod eines Dreijährigen Zwei Tage nach dem Tod eines Dreijährigen, der in einem selbst gegrabenen Sandloch ums Leben kam, steht fest: Es war ein Unfall. So etwas ist selten – aber nicht so selten, wie man denkt. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Sandkasten: vermeintlich sicherer Spielort Foto: Fernando Gutierrez-Juarez / dpa Nach dem tragischen Tod eines Dreijährigen in Ostfriesland, der am Dienstag beim Spielen im Sandkasten erstickte, zeigen viele Menschen große Anteilnahme. Auf einer Spendenseite wird im Namen der Angehörigen um Unterstützung für die Familie gebeten.
Die Einzelheiten
Bis Samstagnachmittag kamen über 66. Initiiert wurde die Spendenaktion von den Geschwistern der Mutter des Dreijährigen. Sie beschreiben das Kind als einen fröhlichen und frechen Jungen, »der Trecker über alles liebte, seine eigenen Hühner hatte, Dinosaurier bestaunte und das Leben auf dem Land mit jeder Faser gelebt hat«.
Für seine Eltern und seine Schwester stehe die Welt still. Das Geld werde gesammelt, um die Kosten für Trauerfeier und Beerdigung, Ausfallzeiten im Beruf sowie laufende Kosten auf dem Hof zu tragen, damit die Familie Zeit zum Trauern habe, heißt es in dem Aufruf. Ein Unfall, kein FremdverschuldenEine Obduktion hatte ergeben, dass das Kind im Sand erstickte.
Ermittlungen zufolge fiel der Dreijährige am Dienstag beim Spielen im elterlichen Garten in Grotegaste bei Leer kopfüber in ein selbst gebuddeltes Sandloch. Die Mutter fand ihren ohnmächtigen Sohn und alarmierte den Rettungsdienst. Das Kind wurde ins Krankenhaus nach Oldenburg gebracht, doch jede Hilfe kam zu spät.
Was Experten sagen
Das Obduktionsergebnis bestätigte am Samstag, dass der kleine Junge allein beim Spielen in die hilflose Lage geriet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Aurich. Demnach gebe es keine Anzeichen für Fehler von Beteiligten, keine Anzeichen für ein Fremdverschulden. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde, so der Sprecher.
»Man muss von einem Unglücksfall ausgehen«, sagte er. Das Todesermittlungsverfahren werde geschlossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg gestern. Auch die Staatsanwaltschaft Aurich wird ihre Ermittlungen zu dem Vorfall voraussichtlich einstellen.
Selten – aber häufiger, als man denktBelastbare Zahlen darüber, wie oft es in Sandkästen oder allgemeiner beim Spielen im Sand zu Unfällen kommt, gibt es in Deutschland nicht. Der Sandkasten gilt als archetypischer sicherer Spielort gerade für kleine Kinder. Tatsächlich sind Unfälle und Verletzungen selten, und Todesfälle höchst ungewöhnlich.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





