
Image der Stadt: Frankfurt braucht eine klare Linie
Image der Stadt : Frankfurt braucht eine klare Linie Ein Kommentar von Katharina Iskandar 04.07.2026, 10:39Lesezeit: 2 Min. Ein obdachloser Mann liegt in einem Hauseingang im Frankfurter Bahnhofsviertel.dpaFrankfurt ist...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Image der Stadt : Frankfurt braucht eine klare Linie Ein Kommentar von Katharina Iskandar 04. 2026, 10:39Lesezeit: 2 Min. Ein obdachloser Mann liegt in einem Hauseingang im Frankfurter Bahnhofsviertel.
dpaFrankfurt ist nicht zuletzt als Wirtschaftsstandort mehr denn je darauf angewiesen, eine klare Linie zu finden, wohin die Stadt sozial- und sicherheitspolitisch steuern will. Ein Konzept ist bisher nicht erkennbar. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Großstädte leben von einem gewissen Image.
Die Einzelheiten
Wer sich überlegt, als Tourist in eine Metropole zu reisen, wird Kriterien wie kulturelles Angebot, Gastronomie und Sehenswürdigkeiten berücksichtigen. Geschäftsreisende wiederum schauen darauf, wie die Infrastruktur beschaffen ist. Was beide Besuchergruppen vereint, ist der Blick darauf, wie sauber und sicher die Stadt ist oder zumindest erscheint.
Der erste Eindruck ist oft entscheidend. Und mit diesem ersten Eindruck hat Frankfurt ein Problem. So ist die Frage, welches Image sich Frankfurt als immerhin bedeutender Wirtschaftsstandort sowie Messe- und Touristenstadt geben will, noch immer nur schwer zu beantworten.
Lebenswert sei die Stadt, sagen die einen. In Teilen vermüllt, sagen die anderen. Und vermutlich geht die Wahrnehmung deshalb so weit auseinander, weil Frankfurt eine Stadt der Extreme ist und ihr nach wie vor ein Kompass fehlt.
Was Experten sagen
Eine Vision davon, wie sie auf ihre Bewohner und Besucher wirken will. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen So ist nicht abzusehen, was der neue Plan bringen wird, der von Stadt und Land vor einer Woche für das Frankfurter Bahnhofsviertel vorgestellt worden ist.
Bis auf die geplante Polizeiwache sind die meisten Punkte nicht neu. Viel interessanter ist deshalb, was der Plan nicht enthält: Initiativen zur Reduzierung der offenen Drogenszene beispielsweise. Sowie auch der Fokus auf eine stringente medizinische Ausrichtung, denn schon jetzt stellt sich die Frage, wie die Stadt mit den Personen verfahren will, die aufgrund langjährigen Crack-Konsums schwere Psychosen entwickelt haben.
Hilfloses AgierenDoch man muss gar nicht immer nur das Frankfurter Bahnhofsviertel heranziehen, um zu verdeutlichen, wie hilflos die Stadt in Teilen agiert. Das hat sich in diesen Tagen auch in der Obdachlosenhilfe gezeigt. Jahrelang hatte sich die Stadt darauf verlassen, dass die Schlafstätte in der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor, die ursprünglich einmal als Provisorium für die kalte Jahreszeit eingerichtet worden war, als ganzjährige Dauereinrichtung fungiert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





