
Immobilien im Wandel: Hitzewellen fordern Europas Städte heraus
Immobilien im Wandel : Hitzewellen fordern Europas Städte heraus Von Andreas Mihm , Johannes Ritter , Hans-Christian Rößler , Christian Schubert , Michaela Seiser , Niklas Záboji 13.07.2026, 10:46Lesezeit: 9 Min....
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Immobilien im Wandel : Hitzewellen fordern Europas Städte heraus Von Andreas Mihm , Johannes Ritter , Hans-Christian Rößler , Christian Schubert , Michaela Seiser , Niklas Záboji 13. 2026, 10:46Lesezeit: 9 Min. Wasserspiele im Madrid-Rio-Park: Stadtbewohner sehnen sich nach Abkühlung.
dpaSchatten, Pflanzen und Klimaanlagen: Städte bemühen sich um Abkühlung im Sommer. Wie reagieren andere Länder auf die Hitze? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Im Sommer kommt es zu immer neuen Hitzerekorden.
Die Einzelheiten
Vor allem in den belebten Städten steigen die Temperaturen an. Viel Beton, wenig Grünflächen: Der urbane Raum heizt sich tendenziell auf. Das stellt die Stadtplanung vor Herausforderungen.
Nicht nur in Deutschland versuchen Städte, kühlere Orte zu schaffen. -Korrespondenten berichten aus europäischen Ländern, welche Folgen die Hitzewellen haben und was das für die Immobilienwirtschaft bedeutet. „Der Klimawandel stellt den Immobilienmarkt auf den Kopf“Die jüngste Hitzewelle brachte die Eidgenossen an den Anschlag.
„Wir Schweizer haben für den Winter gebaut und wurden von Hitzewellen überrascht“, schrieb der Zürcher „Tages-Anzeiger“. Jetzt räche sich, dass Bauherren die Fensterfronten, am liebsten bodentief, jahrzehntelang bevorzugt gen Süden ausgerichtet hätten. „Der Klimawandel stellt den Immobilienmarkt auf den Kopf“, titelte die „NZZ“ mit Blick auf teure Dachgeschosswohnungen, die sich kaum noch verkaufen lassen, zumal es für den bewilligungspflichtigen Einbau von Klimaanlagen in der Schweiz sehr strenge Auflagen gibt.
Was Experten sagen
Wind, Regen und Pflanzen: Wohnhochhaus „Aglaya“ in der SchweizMauritiusNun sollen neue Gebäude im Kanton Zürich parallel zur Windströmung stehen, damit sie in der Nacht keinen Riegel für einströmende Kaltluft bilden. Der Raum rund um neue Gebäude sollte nicht vollständig für Tiefgaragen unterbaut werden, damit auch Bäume mit großen Kronen und tiefen Wurzeln angepflanzt werden können. Bäume spenden Schatten und können die Temperatur der Außenluft um mehr als sieben Grad senken.
Flachdächer sollten mit Moosen, Gräsern und Sträuchern begrünt werden. Während man früher das Wasser aus Angst vor einem Schaden möglichst schnell vom Flachdach herunterbekommen wollte, ist es heute umgekehrt. Spezielle Bodenunterlagen speichern das Regenwasser, das man für die Bewässerung der Dachpflanzen braucht.
Auch an den Fassaden können Pflanzen angebracht werden, damit weniger Wärme ins Innere des Gebäudes gerät. Als Vorbild hierfür gilt das mit mehr als 15. 000 Kletterpflanzen, Stauden, Sträuchern und kleinen Bäumen garnierte Hochhaus „Aglaya“ in Rotkreuz im Kanton Zug.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




