
Innenminister zum Cannabisgesetz: „Die Legalisierung von Cannabis ist und bleibt ein Fehler“
Innenminister zum Cannabisgesetz : „Die Legalisierung von Cannabis ist und bleibt ein Fehler“ Von Katharina Iskandar 04.07.2026, 10:39Lesezeit: 5 Min. Zwei junge Erwachsene in winterlichen Klamotten sitzen zum kiffen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Innenminister zum Cannabisgesetz : „Die Legalisierung von Cannabis ist und bleibt ein Fehler“ Von Katharina Iskandar 04. 2026, 10:39Lesezeit: 5 Min. Zwei junge Erwachsene in winterlichen Klamotten sitzen zum kiffen auf einer Tischtennisplatte.
Die junge Frau links zündet einen Joint an. Carlotta SteinkampDer hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) will das Cannabisgesetz der Ampel rückgängig machen. Gewonnen hätten dadurch vor allem Akteure der organisierten Kriminalität.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Herr Poseck, auf der jüngsten Innenministerkonferenz haben Sie einen Antrag eingebracht, wonach das Konsumcannabisgesetz in Teilen wieder rückgängig gemacht werden soll. Eine Mehrheit fand Ihr Beschluss nicht. Hat Sie das überrascht?
Die Innenminister von CDU und CSU wollen das Cannabisgesetz der Ampel komplett rückgängig machen. Das ist auch meine Auffassung, die ich von Beginn an vertreten habe. Die Innenminister der SPD halten das Gesetz auch, wie sie öffentlich erklärt haben, für „Murks“, agieren aber aus politischen Gründen zurückhaltender.
Vor diesem Hintergrund halte ich es für einen Erfolg, dass wir gemeinsam für schnelle punktuelle Veränderungen eintreten. So hat sich die Innenministerkonferenz auf den hessischen Antrag hin einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Ermittler wieder mehr Befugnisse für eine effektive Strafverfolgung von Cannabisdelikten erhalten. Das ist für die Sicherheit elementar, denn der Schwarzmarkt boomt infolge der Teillegalisierung, was wiederum organisierter Kriminalität Vorschub leistet.
Was Experten sagen
Dagegen müssen die Ermittlungsbehörden wirkungsvoll vorgehen können. Außerdem konnte ich mit der Forderung durchdringen, die Besitzmengen von Cannabis erheblich abzusenken. Diese sind aktuell viel zu hoch.
Aktuell sind 50 Gramm zu Hause und 25 Gramm in der Öffentlichkeit erlaubt. Konkret heißt das, dass man 55 Joints am Tag rauchen kann. Das ist nicht ansatzweise vertretbar.
Es ist gesundheitlich unverantwortlich, und es ermöglicht das Handeltreiben unter dem Vorwand des Eigenkonsums. Wir müssen zu einer deutlichen Reduzierung der Besitzmengen kommen, um Eigenkonsum und Handeltreiben voneinander zu trennen. Ich hatte mir im Rahmen der Innenministerkonferenz noch mehr gewünscht, nämlich auch ein Verbot des Kiffens in der Öffentlichkeit und einen Stopp für die Anbauvereinigungen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





