
Iran bei der Fußball-WM: Die politischen Konflikte reisen mit
Iran bei der Fußball-WM Die politischen Konflikte reisen mit Stand: 15.06.2026 • 14:58 Uhr Für das iranische Nationalteam ist die WM weit mehr als nur ein Sportereignis. Von Anfang an ist die Teilnahme vom Krieg mit den...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Iran bei der Fußball-WM Die politischen Konflikte reisen mit Stand: 15. 2026 • 14:58 Uhr Für das iranische Nationalteam ist die WM weit mehr als nur ein Sportereignis. Von Anfang an ist die Teilnahme vom Krieg mit den USA überschattet - und vor Ort nutzen viele Exil-Iraner das Turnier für politische Botschaften.
Von Gabriele Dunkel, ARD Istanbul Freundlich lächelnd, aber wortlos schreibt Mehdi Taremi Autogramme. Vor der Fahrt zum Trainingsgelände der iranischen Nationalmannschaft im mexikanischen Tijuana warten Fans auf den Stürmerstar. Die aktuellen Verwerfungen rund um die Visa-Vergabe und die Einreise für sein Team in die USA lässt er unkommentiert.
Die Einzelheiten
Die wenigen Fans am Zaun sind glücklich über ein weiteres Autogramm im Sammelheft - Politik und Sport sollten nicht vermischt werden, sagt einer dieser Fans. Doch genau das scheint bei dieser Weltmeisterschaft kaum möglich. Während sich die iranische Mannschaft auf ihr erstes Gruppenspiel gegen Neuseeland vorbereitet, ist sie längst Teil einer politischen Auseinandersetzung geworden.
Irans Nationalspieler Mehdi Taremi gibt Fans Autogramme. Die politische Lage in Iran sowie der Krieg mit den USA begleiten ihn und sein Team auch zur WM. Spannungen begleiten iranisches Team Die Spannungen zwischen den USA und Iran begleiten das Team bis kurz vor Turnierbeginn - und reichen von Visa-Streitigkeiten bis zu Protesten der iranischen Diaspora.
Besonders sichtbar wird das in Los Angeles. Dort demonstrierten in der vergangenen Woche rund zweihundert Menschen vor dem Stadion, in dem Iran sein erstes WM-Spiel bestreiten wird. Viele schwenkten die Löwe-und-Sonne-Flagge aus der Zeit vor der Islamischen Revolution von 1979.
Was Experten sagen
Sie protestierten gegen die Führung in Teheran und erklärten ihre Solidarität mit den Menschen in Iran. Bei einer weiteren Kundgebung in Los Angeles forderten Exil-Iraner und Menschenrechtsaktivisten die FIFA auf, gegen den iranischen Fußballverband vorzugehen. Sie werfen ihm politische Einflussnahme und eine zu große Nähe zu den Machtstrukturen der Islamischen Republik vor.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





