
Iran-Krieg: Klerus drängt auf Abbruch der Gespräche mit den USA
Verhandlungen mit Trump-Regierung Irans Klerus drängt auf Abbruch der Gespräche mit den USA Nach den jüngsten US‑Angriffen werden in Iran die Rufe nach einem Stopp der Verhandlungen mit Washington immer lauter. Nun...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Verhandlungen mit Trump-Regierung Irans Klerus drängt auf Abbruch der Gespräche mit den USA Nach den jüngsten US‑Angriffen werden in Iran die Rufe nach einem Stopp der Verhandlungen mit Washington immer lauter. Nun sorgt eine Erklärung aus dem einflussreichen Klerus für Aufsehen. 17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kleriker beten in Schahr-e-Rai, südlich von Teheran Foto: Vahid Salemi / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Lage zwischen den USA und Iran bleibt extrem angespannt.
Nach den jüngsten US-Angriffen mehren sich in Iran die Forderungen, die Gespräche mit Washington abzubrechen. In einer Erklärung der theologischen Zentren der Pilgerstadt Ghom werden Präsident, Sicherheitsrat und das iranische Verhandlungsteam aufgefordert, die Verhandlungen im Falle eines erneuten Vertragsbruchs der USA umgehend zu beenden. Der Appell wurde vom staatlichen Sender Irib verbreitet.
Zuletzt war es trotz einer vereinbarten Waffenruhe erneut zu gegenseitigen Angriffen gekommen. Die USA attackierten Ziele in Iran, nachdem Teheran nach US-Angaben innerhalb weniger Tage zweimal Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen haben soll. Iran hatte zuvor erklärt, eine sichere Passage durch die strategisch wichtige Meerenge sei nur auf den von Teheran festgelegten Routen gewährleistet.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Mögliche Gespräche in Pakistan: Zuversicht in Washington, Teheran knüpft Verhandlungen an Bedingungen Unsicherheit vor neuer Gesprächsrunde: US-Delegation reist nach Pakistan, Iran zögert Nach Attacke auf Frachtschiff: USA greifen Ziele in Iran an – Revolutionswächter melden Gegenschläge Die theologischen Zentren in Ghom gehören zu den einflussreichsten Institutionen der Islamischen Republik. Seit der von Ruhollah Khomeini angeführten Revolution von 1979 gelten sie als ideologisches Zentrum des Landes und verfügen über erheblichen Einfluss auf politische Entscheidungen. Auch Medien, die den iranischen Revolutionswächter nahestehen, halten weitere Gespräche mit den USA für kaum noch vertretbar.
Ihrer Darstellung zufolge haben die jüngsten US-Angriffe bereits gegen den ersten und zentralen Punkt des Rahmenabkommens verstoßen, da dieses ein Ende der Kampfhandlungen vorsieht. Unter diesen Bedingungen seien Verhandlungen aus ihrer Sicht sinnlos.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





