
Kalifornien: Mindestens 117 tote Hunde in »No-Kill«-Tierheim entdeckt
Schockierender Fund Mindestens 117 tote Hunde in kalifornischem »No-Kill«-Tierheim entdeckt Nach Hinweisen auf mutmaßliche Tierquälerei haben Ermittler das Gelände eines Tierheims in Kalifornien durchsucht. Sie fanden...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Schockierender Fund Mindestens 117 tote Hunde in kalifornischem »No-Kill«-Tierheim entdeckt Nach Hinweisen auf mutmaßliche Tierquälerei haben Ermittler das Gelände eines Tierheims in Kalifornien durchsucht. Sie fanden mehr als hundert vergrabene Hundekadaver. Die Untersuchungen dauern an.
44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ermittler des Humboldt County Sheriff’s Office durchsuchen das Gelände des Miranda’s Rescue Animal Sanctuary in Fortuna, Kalifornien Foto: Ryan Burns / Lost Coast Outpost / AP Auf dem Gelände eines Tierheims im US-Bundesstaat Kalifornien haben Ermittler die Überreste von mindestens 117 Hunden gefunden.
Die Einzelheiten
Viele der Tiere weisen nach Angaben der Behörden Schussverletzungen auf. Wie das Sheriffbüro des Humboldt County mitteilte, wurden bei der Durchsuchung des rund 20 Hektar großen Geländes von Miranda’s Rescue Animal Sanctuary in Fortuna zudem 21 Hundeschädel sowie Hunderte weitere Knochen und Tierüberreste entdeckt. In einer Scheune fanden Ermittler einen Bereich, in dem Hunde nach ihrer Einschätzung getötet worden sein könnten.
In unmittelbarer Nähe lagen mehr als 600 Hundehalsbänder. Sheriff William Honsal sprach von einem »grauenhaften Tatort«. Allerdings sei bislang noch niemand angeklagt worden.
Hinweise auf Tierquälerei, Betrug und VerschwörungDie Ermittlungen begannen nach Angaben der Behörden im April, nachdem »glaubwürdige Hinweise« auf mutmaßliche schwere Fälle von Tierquälerei, Betrug und Verschwörung eingegangen waren. Den Anstoß sollen unter anderem zwei Tierschutzaktivisten gegeben haben. Einer von ihnen besitzt ein Nachbargrundstück und hatte mithilfe von Wildkameras Aktivitäten in der Nähe einer mutmaßlichen Begräbnisstätte dokumentiert.
Was Experten sagen
Später gruben die Aktivisten nach Angaben der Ermittler selbst Hundeüberreste auf dem Gelände aus. Mehr zum Thema Tierwohldrama im Vereinigten Königreich: Britische Tierschützer retten 250 Hunde aus einem einzigen Haushalt Wettbewerb in den USA: Petunia ist der »hässlichste Hund der Welt« Mutmaßlicher Kriminellenring zerschlagen: Polizei rettet Hunderte Katzen vor dem Schlachter Mithilfe eines Bodenradars entdeckten die Ermittler schließlich 117 vergrabene Hundekadaver in unterschiedlichen Stadien der Verwesung. Bei den Röntgenuntersuchungen von 70 Tieren fanden sie in zahlreichen Fällen Geschosssplitter.
Zudem wurden weitere, bereits stark verweste Tierüberreste gefunden. Das Tierheim bezeichnet sich selbst als »No-Kill«-Einrichtung und nimmt nach eigenen Angaben Hunde aus Tierheimen sowie von Privatpersonen auf. Finanziert wird der Betrieb durch Übernahmegebühren und Spenden.
Die Ermittlungen dauern an. »Diese Untersuchung hat gerade erst begonnen«, erklärte Sheriff Honsal. Es gelte nun, umfangreiche Beweismittel auszuwerten und zahlreiche Zeugen zu befragen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





