
Iran-Krieg: Syrien lehnt Trumps Idee für Kampf gegen Hisbollah ab
Vorschlag für den Libanon Syrien sollte gegen die Hisbollah kämpfen, findet Trump. In Damaskus kommt das gar nicht gut an Der Umgang mit der Hisbollah ist ein Knackpunkt im aktuellen Nahostkonflikt. Donald Trump hatte...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Vorschlag für den Libanon Syrien sollte gegen die Hisbollah kämpfen, findet Trump. In Damaskus kommt das gar nicht gut an Der Umgang mit der Hisbollah ist ein Knackpunkt im aktuellen Nahostkonflikt. Donald Trump hatte zuletzt über ein syrisches Eingreifen sinniert.
Doch Staatschef Ahmed al-Sharaa winkt ab. 00 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa (l. ) mit Donald Trump (am 14. Mai 2025 in Riad) Foto: Saudi Royal Palace / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
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positiv bewerten negativ bewerten Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa hat einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, wonach das syrische Militär im Nachbarland Libanon gegen die proiranische Hisbollah vorgehen könnte. »Wir suchen nach wirtschaftlichen Verbindungen zwischen dem Libanon und Syrien, nicht nach militärischen«, sagte al-Sharaa in einem am Sonntag vom Sender al-Maschhad ausgestrahlten Interview. Trump hatte kürzlich vorgeschlagen, dass Syrien die Bekämpfung der von Iran finanzierten Hisbollah-Miliz im Libanon übernehmen könnte.
Was Experten sagen
Falls Israel nicht mit der Hisbollah fertig werde, »ohne alle zu töten«, dann werde al-Sharaa diese Aufgabe übernehmen, sagte Trump am Dienstag am Rande des G7-Gipfels im französischen Evian. Damaskus habe gegenüber Washington bekräftigt, »dass der Krieg beendet werden muss«, sagte der islamistische Übergangspräsident al-Sharaa, wobei er sich auf die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah bezog. Dabei müsse es »verschiedene Lösungen geben, darunter wirtschaftliche, politische und soziale, sowie die Wiederaufnahme der Beziehungen und der lebenswichtigen wirtschaftlichen Verbindung zwischen Syrien und dem Libanon«.
Überdies seien »einige Sicherheitsmaßnahmen« erforderlich, »die in erster Linie den Bedenken Syriens und des Libanon, aber auch denen Israels Rechnung tragen«, sagte al-Sharaa. Die von Iran finanzierte Hisbollah zählte zu den wichtigsten Verbündeten des gestürzten Baschar al-Assad. Syriens Ex-Machthaber spielte lange Zeit eine strategische Rolle für Teheran, insbesondere bei ungehinderten Waffenlieferungen an die Hisbollah.
Seit Assads Sturz durch islamistische Milizen 2024 unter der Führung von al-Sharaas HTS wurde die Hisbollah zunehmend aus Syrien verdrängt. Allerdings ist sie im Nachbarland Libanon noch immer einflussreich. Die Miliz zog den Libanon Anfang März mit Angriffen auf Israel in den Irankrieg hinein.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





