
Präsidenten-Wahl in Kolumbien: Abelardo de la Espriella liegt in Stichwahl knapp vor Iván Cepeda
Stichwahl ums Präsidentenamt Rechter Hardliner liegt in Kolumbien knapp vorn – Trump und Rubio gratulieren bereits Kolumbien hat gewählt, und es deutet sich ein scharfer Rechtsruck an: Der von Donald Trump unterstützte...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Stichwahl ums Präsidentenamt Rechter Hardliner liegt in Kolumbien knapp vorn – Trump und Rubio gratulieren bereits Kolumbien hat gewählt, und es deutet sich ein scharfer Rechtsruck an: Der von Donald Trump unterstützte Politneuling Abelardo de la Espriella wird wohl neuer Präsident. Er will das politische System umkrempeln. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Abelardo de la Espriella: »Der Tiger« wird wohl neuer Präsident Kolumbiens Foto: Vanexa Romero / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der rechte Hardliner Abelardo de la Espriella liegt bei der Stichwahl um das kolumbianische Präsidentenamt knapp vorn: Er kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf 49,7 Prozent.
Auf seinen Gegenkandidaten, den linken Senator Iván Cepeda, entfielen 48,7 Prozent (hier die Ergebnisse der Wahlbehörde). August wird de la Espriella wohl den linken Amtsinhaber Gustavo Petro ablösen. Er durfte laut Verfassung nicht erneut kandidieren.
Damit vollzieht das südamerikanische Land inmitten einer Welle der Gewalt einen scharfen Rechtsruck. Der 47-jährige de la Espriella will bewaffnete Gruppen militärisch bekämpfen und setzt in der Wirtschaftspolitik auf Deregulierungen. Der Rechtsaußenpolitiker, der sich selbst »Der Tiger« nennt, will ins Drogengeschäft verwickelte Guerillagruppen auch mit Luftangriffen bekämpfen.
Was Experten sagen
Außerdem will er im Kampf gegen die Kriminalität – ähnlich wie in El Salvador – Mega-Gefängnisse errichten. Im Wahlkampf sagte de la Espriella der Nachrichtenagentur , er werde das Militär eine 90-tägige Offensive mit Bombardierungen und Ausräucherung von Koka-Plantagen führen lassen. Dafür wolle er sich die Unterstützung der USA und Israels holen.
Kolumbien ist der größte Kokainproduzent der Welt. Trump spricht von einem »großen« SiegDe la Espriella war in der ersten Wahlrunde vor drei Wochen mit 44 Prozent überraschend auf dem ersten Platz gelandet. Senator Cepeda kam dabei auf 41 Prozent (mehr über ihn erfahren Sie hier ).
US-Präsident Donald Trump hatte de la Espriella im Wahlkampf seine »vollständige und totale Unterstützung« zugesprochen. Nach Bekanntwerden der Ergebnisse vom Sonntag sagte de la Espriella, er habe gerade mit dem US-Präsidenten gesprochen. »Er hat seine Unterstützung, seine Anerkennung unseres Siegs zum Ausdruck gebracht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





