
Iran und USA wollen Gespräche über Kriegsende offenbar wiederaufnehmen
Rahmenabkommen Iran und USA wollen Gespräche über Kriegsende offenbar wiederaufnehmen Pakistans Innenminister ist nach Iran gereist, US-Unterhändler Steve Witkoff befindet sich Medienberichten zufolge auf dem Weg in die...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Rahmenabkommen Iran und USA wollen Gespräche über Kriegsende offenbar wiederaufnehmen Pakistans Innenminister ist nach Iran gereist, US-Unterhändler Steve Witkoff befindet sich Medienberichten zufolge auf dem Weg in die Schweiz. Geht es bei den Verhandlungen nun wieder voran? 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Unterhändler Kushner, Sondergesandter Witkoff: Mögliche Gespräche in der Schweiz Foto: Jacquelyn Martin / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die USA und Iran wollen US-Medienberichten zufolge ihre Gespräche über ein Ende des Irankriegs weiterführen.
Wie das US-Portal »Axios« und der Sender CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten, ist der US-Unterhändler Steve Witkoff auf dem Weg in die Schweiz, wo die erste Gesprächsrunde über ein mögliches Atomabkommen stattfinden solle. Diese war eigentlich schon am Freitag geplant, fand aber wegen erneuter gegenseitiger Angriffe zwischen der israelischen Armee und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon doch nicht statt. US-Unterhändler Jared Kushner sei bereits in der Schweiz, berichtete »Axios«.
Auch Irans Außenminister Abbas Araghchi plane, in die Schweiz zu reisen, zitierte das US-Nachrichtenportal eine informierte Quelle. Dies könne sich aber noch ändern. Die Iraner wollten zunächst abwarten, ob eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz hält, hieß es weiter.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Pakistans Innenminister Naqvi, Irans Präsident Masoud Pezeshkian im Mai 2026: Vermittler zwischen den Kriegsgegnern Foto: Iran's Presidential website / Auch nach der Vereinbarung war es libanesischen Sicherheitskreisen zufolge erneut zu israelischen Angriffen gekommen. Israel und die Hisbollah hatten sich gegenseitig vorgeworfen, eine im Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben. Wann die erste Gesprächsrunde nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und Iran stattfindet, sei weiterhin unklar, hieß es in den Berichten.
Pakistans Innenminister für Vermittlung in IranSicher ist zumindest, dass sich etwas tut: Der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi ist am Morgen nach Iran gereist, um mit der dortigen Führung die Fortsetzung der Verhandlungen mit den USA in der Schweiz zu besprechen. Nach Angaben der regierungsnahen iranischen Nachrichtenagentur Mehr landete Naqvis Maschine zunächst in der Pilgerstadt Maschhad im Nordosten des Landes. Während seines Besuchs wird Naqvi demnach mit den Leitern des iranischen Verhandlungsteams, Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghchi, zusammentreffen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





