
Irankrieg: Handwerk sieht Nachschub für wichtige Produkte in Gefahr
Strukturkrise trifft auf Irankrieg Handwerk warnt vor sinkenden Aufträgen und Nachschubproblemen Die Versorgung mit wichtigen Produkten sei in Gefahr und Aufträge werden weniger: Das Handwerk meldet eine deutlich...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Strukturkrise trifft auf Irankrieg Handwerk warnt vor sinkenden Aufträgen und Nachschubproblemen Die Versorgung mit wichtigen Produkten sei in Gefahr und Aufträge werden weniger: Das Handwerk meldet eine deutlich schlechtere Geschäftslage und appelliert an die Regierung. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Handwerker beim Hausbau Foto: serienlicht / IMAGO In vielen Branchen herrscht Angst vor Jobverlust durch KI-Anwendungen. Das Handwerk gilt in dieser Hinsicht als vergleichsweise sichere Bank. Doch dort werden die konjunkturellen Aussichten zunehmend schlechter.
Die Einzelheiten
»Sinkende Umsätze, schrumpfende Auftragspolster und fallende Auslastung zeigen, dass die Nachfrage wegbricht«, sagte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), der Nachrichtenagentur dpa. Im neuen Konjunkturbericht heißt es, der Irankrieg habe zu explodierenden Energiepreisen an den Rohstoffmärkten und angespannten Lieferketten geführt. »Hinter der Verfügbarkeit vieler Erzeugnisse und Materialien steht zumindest in den nächsten Monaten ein großes Fragezeichen.
« Der Branchenverband ZDA teilte dazu mit, durch die unklare Lage am Persischen Golf sowie die noch nicht absehbare Dauer dieses Konflikts könne es zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von Produkten aus dieser Region kommen. Darunter auch solche, die für die handwerkliche Leistungserbringung in Deutschland entscheidend seien. »In solchen Fällen ist mit Preisanpassungen, Verzögerungen bei der Ausführung und Wartezeiten bis zur Verfügbarkeit nicht anderweitig ersetzbarer Güter zu rechnen«, heißt es.
In welchem Umfang dieses alles eintreten werde, lasse sich gegenwärtig noch nicht sagen oder abschätzen. Mehr zum Thema Koalition ringt um künftigen Haushalt: Steuerprivileg und Handwerkerbonus – welche Subventionen sich die Regierung sparen könnte Von David Böcking und Kathrin Werner Fachkräftemangel: Weniger junge Menschen machen eine Ausbildung Die Handwerksbetriebe beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage spürbar schlechter als vor einem Jahr, wie aus dem Branchenbericht hervorgeht. Auch die Erwartungen trüben sich demnach ein.
Was Experten sagen
Die Umsätze im Gesamthandwerk seien rückläufig, die Auftragspolster im Gesamthandwerk gingen erneut zurück. Weiter heißt es: »Die im Winter ohnehin schwächere Nachfrage nach Beschäftigten im Handwerk wird weiter durch die anhaltende Konjunkturflaute verstärkt. « Hinzu komme eine demografische Entwicklung, die dazu führe, dass für viele offenen Stellen keine entsprechend qualifizierten Arbeitskräfte verfügbar seien.
Handwerk warnt vor »Erosion der betrieblichen Substanz« »Die deutliche Eintrübung von Geschäftslage und Erwartungen ist mehr als ein Stimmungsbild, sie muss als Warnung verstanden werden«, sagte Schwannecke.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





