
Irankrieg: Raketenabschussvorrichtungen an der Straße von Hormus sind laut US-Geheimdiensten größtenteils intakt
Bericht der »New York Times« Irans Raketenstellungen sind laut US-Geheimdiensten offenbar größtenteils intakt Mehrfach hat Donald Trump behauptet, Irans Militär liege durch die US-israelischen Angriffe in Trümmern. Die...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bericht der »New York Times« Irans Raketenstellungen sind laut US-Geheimdiensten offenbar größtenteils intakt Mehrfach hat Donald Trump behauptet, Irans Militär liege durch die US-israelischen Angriffe in Trümmern. Die US-Geheimdienste widersprechen: Dutzende Abschussrampen an der Straße von Hormus sind demnach weiter betriebsbereit. 17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern US-Präsident Trump Foto: Bonnie Cash - via CNP / Consolidated News Photos / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Irans Militär hat die wochenlangen gemeinsamen Angriffe der USA und Israels offenbar besser überstanden als von der US-Führung wiederholt behauptet.
Darauf deuten zumindest vertrauliche US-Geheimdienstdokumente hin, über die nun die »New York Times « berichtet. Demnach gehen die Nachrichtendienste davon aus, dass Iran den operativen Zugang zu 30 von insgesamt 33 Raketenstellungen an der Straße von Hormus wiedererlangt hat. Für den zivilen Schiffsverkehr sowie für die US-Marine ginge durch die iranischen Stellungen damit weiterhin eine massive Bedrohung an der strategisch wichtigen Meerenge aus.
Wie die Zeitung unter Berufung auf Insider mit Kenntnis der Geheimdienstbewertungen berichtet, haben die US-israelischen Luftangriffe die Stellungen demnach nicht dauerhaft ausgeschaltet. Abhängig vom Ausmaß der Schäden an den zahlreichen Stellungen sei es Iran demnach etwa weiter möglich, die in Bunkern geschützten Raketen und Marschflugkörper zu anderen Standorten zu transportieren. In einigen Fällen sollen auch Abschussstellungen neben den geschützten Depots weiter intakt sein.
Was Experten sagen
Nur drei der 33 Stellungen seien demnach völlig zerstört oder unzugänglich. Irans Raketenstellungen wohl mitnichten ausgeschaltetAuch mit Blick auf das gesamte Land sind die Einschränkungen für die iranischen Raketenstellungen offenbar nicht besonders massiv. Weitere Geheimdiensterkenntnisse und Satellitenaufnahmen deuten demnach darauf hin, dass Iran trotz der US-israelischen Angriffe Zugang zu 90 Prozent seiner unterirdisch eingelagerten Bestände an ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und deren Startvorrichtungen wiedererlangt habe.
Bild vergrößern Iranisches Kriegsgerät bei einer Ausstellung in Teheran im November 2025 Foto: Atta Kenare / Die Stellungen würden demnach als »teilweise oder voll einsatzbereit« eingestuft, heißt es. Auch seien 70 Prozent der mobilen Startgeräte in Iran einsatzbereit und die Raketen- und Marschflugkörpervorräte noch bei etwa 70 Prozent des Vorkriegsniveaus. Unabhängig überprüfen lassen sich die sensiblen Angaben nicht.
Für die US-Regierung um Präsident Donald Trump ist der Bericht heikel.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





