
Irans Ex-Präsident Ahmadinejad und Mossad-Chef sollen sich 2024 in Budapest getroffen haben
Geheimdiplomatie Irans Ex-Präsident Ahmadinejad und Mossad-Chef sollen sich 2024 in Budapest getroffen haben Er hat sich wohl Botox spritzen lassen und Englisch gepaukt: Die »New York Times« hat neue Details über eine...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Geheimdiplomatie Irans Ex-Präsident Ahmadinejad und Mossad-Chef sollen sich 2024 in Budapest getroffen haben Er hat sich wohl Botox spritzen lassen und Englisch gepaukt: Die »New York Times« hat neue Details über eine Zusammenarbeit zwischen Mahmoud Ahmadinejad mit dem Mossad veröffentlicht. Dabei geht es auch um eine mysteriöse Klimakonferenz. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Budapest: Dort soll laut »New York Times« eine Tagung inszeniert worden sein, damit sich Ahmadinejad und der damalige Mossad-Chef Barnea treffen konnten Foto: Ferenc Isza / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Mahmoud Ahmadinejad hat den Holocaust geleugnet und während seiner Amtszeit als Präsident der Islamischen Republik Iran geschworen, Israel zu vernichten.
Mittlerweile hat sich der religiöse Hardliner von einst den Bart getrimmt, Englisch gelernt und die immerbeige Regenjacke gegen dunkle Maßanzüge ausgetauscht. Sogar eine Botoxbehandlung soll sich der 69-Jährige gegönnt haben – das berichtet die »New York Times« (NYT). Bild vergrößern Maximal wandlungsfähig: Mahmoud Ahmadinejad Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO Und auch der Hass auf Israel ist weg.
Vielmehr soll Ahmadinejad im Zentrum eines Geheimplans der Amerikaner und Israelis für einen Machtwechsel gestanden haben:Im Frühjahr hatte das US-Magazin »The Atlantic« gemeldet, dass Israel einen Militärschlag auf seine Residenz in Teheran verübt habe. Der Angriff sollte offenbar die Leibwächter des vom Regime kalt gestellten Ahmadinejad treffen und ihm zur Flucht verhelfen. Ein Rechercheteam der »NYT« enthüllte wenig später, dass Ahmadinejad in den Jahren zuvor Guatemala und Ungarn besucht habe – zwei Länder, die enge bilaterale Beziehungen zu Israel pflegen (mehr zu den Hintergründen erfahren Sie hier ).
Was Experten sagen
Nun hat das Blatt mit einer neuen Enthüllung nachgelegt. Mahmoud Ahmadinejad hat demnach 2024 den damaligen Mossad-Chef David Barnea persönlich getroffen – in Budapest. Ungarns damaliger Ministerpräsident Viktor Orbán und Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sind enge politische Weggefährten.
Bild vergrößern Ex-Mossad-Chef David Barnea Foto: Amir Cohen / Ein ungarischer Top-Regierungsbeamter soll laut »NYT«-Recherchen vor dem spektakulären Treffen zwischen Ahmadinejad und Barnea beim Direktor der Ludovika-Universität angerufen haben. Sein Anliegen: Die Hochschule, die eigentlich Führungskräfte für den öffentlichen Dienst ausbildet, sollte eine Konferenz veranstalten. Als Gastsprecher sollte Ahmadinejad eingeladen werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





