
Schweiz und Großbritannien vereinbaren Freihandelsabkommen
Weitreichende Erleichterungen Großbritannien und die Schweiz vereinbaren Freihandelsabkommen Visafreies Arbeiten, Wegfall von Roaminggebühren, elektronische Grenzkontrollen: Bern und London wollen die gegenseitigen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Weitreichende Erleichterungen Großbritannien und die Schweiz vereinbaren Freihandelsabkommen Visafreies Arbeiten, Wegfall von Roaminggebühren, elektronische Grenzkontrollen: Bern und London wollen die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen vereinfachen. Grund dafür dürfte auch Donald Trumps Zollpolitik sein. 07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Britischer Handelsminister Peter Kyle, Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin bei der Verkpndung der Einigung Foto: Anthony Anex / KEYSTONE / picture alliance Mit einem weitreichenden Freihandelsabkommen wollen Großbritannien und die Schweiz ihre jeweiligen Dienstleistungsbranchen stärken. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin betonte angesichts des Abschlusses der Verhandlungen die Bedeutung von Rechtssicherheit in Zeiten wachsenden Protektionismus.
Die Einzelheiten
Ohne diese verlangsamten sich Investitionen, sagte Parmelin bei einer gemeinsamen Veranstaltung in Bern mit dem britischen Handelsminister Peter Kyle. »Dies ist das bedeutendste Dienstleistungshandelsabkommen, das Großbritannien je ausgehandelt hat«, sagte Kyle. »Es wird der britischen Wirtschaft und den Verbrauchern enorme Vorteile bringen.
«Das Abkommen soll das bilaterale Handelsvolumen langfristig um rund 7,9 Milliarden Franken (etwa 9,76 Milliarden Dollar) pro Jahr steigern, was einem Zuwachs von 25 Prozent entspricht. Die Unterzeichnung ist für Ende 2026 geplant. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass Dienstleister etwa aus der Finanzbranche für bis zu 90 Tage im Jahr visumfrei im jeweils anderen Land arbeiten dürfen.
Britische Unternehmen können Mitarbeiter für bis zu fünf Jahre ohne vorherige arbeitsmarktliche Prüfungen in Schweizer Niederlassungen entsenden. Mehr zum Thema meinung meinung Zehn Jahre nach dem EU-Referendum: Vielen Dank, ihr Brexiteers! Eine Kolumne von Henrik Müller 7 Min Zur Merkliste hinzufügen 7 Min Zur Merkliste hinzufügen Bilanz nach EU-Austritt: Der Brexit hat die Briten ärmer gemachtVon Tim Bartz, Steffen Lüdke und Timo Schober 13 Min Zur Merkliste hinzufügen 13 Min Zur Merkliste hinzufügen Für die heimische Pharmaindustrie sichert der Vertrag den Schutz geistigen Eigentums, einschließlich einer zehnjährigen Schutzfrist für Humanarzneimittel.
Geplant ist darüber hinaus der Wegfall von Roaming-Gebühren sowie die Nutzung elektronischer Grenzkontrollen für britische Staatsbürger bei der Einreise in die Schweiz. Die Regierung in Bern bemüht sich verstärkt um neue Freihandelsabkommen, nachdem US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr Strafzölle von 39 Prozent auf Schweizer Produkte verhängt hatte, damals der höchste Wert für ein europäisches Land.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





