
Israel: Armee verschärft Zensur für die Berichterstattung
Nach neuer Eskalation mit Iran Israelische Armee verschärft Zensur für die Kriegsberichterstattung »Dem Feind keine Geschenke machen« – Israels Armee drängt bei der Presse auf zurückhaltende Berichterstattung....
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Nach neuer Eskalation mit Iran Israelische Armee verschärft Zensur für die Kriegsberichterstattung »Dem Feind keine Geschenke machen« – Israels Armee drängt bei der Presse auf zurückhaltende Berichterstattung. Formulierungsvorschläge sind in der Anweisung inklusive. 01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein israelischer Soldat bewacht einen Zugang zum Gazastreifen Foto: Vassil Donev / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Seit der Nacht bombardieren Iran und Israel einander erneut, nach wochenlangem Waffenstillstand.
Vor dem Hintergrund der jüngsten Eskalation hat die israelische Armee auch ihre Vorschriften für die Berichterstattung verschärft. Medien sollen nach den am Montag verbreiteten Zensuranweisungen nur noch von »einzelnen« oder »Dutzenden« feindlichen Raketen sprechen, aber keine genauen Zahlen angeben. Ebenso wenig dürfen iranische Raketentreffer an militärischen oder strategisch wichtigen Orten sowie auf See veröffentlicht werden, auch keine Bilder von Abfangmaßnahmen oder Angaben zu Orten, an denen Trümmer niedergingen.
Man habe »absolut kein Interesse, dem Feind Geschenke zu machen«, hieß es in der Anweisung. Im Zweifelsfall seien Berichte oder Bilder vor der Veröffentlichung dem Zensor vorzulegen. Mehr zum Thema Verhandlungen mit Teheran in Gefahr: »Ich habe das Sagen« – Trump tobt nach Israels Vergeltungsschlägen gegen Iran Krieg in Nahost: Israels Luftwaffe greift iranische Ziele an – Explosionen in Teheran Libanon meldet mehr: Israel greift weitere Ziele im Südlibanon an Zudem macht die Armee Journalisten Formulierungsvorschläge.
Was Experten sagen
»Veröffentlichen Sie keine Berichte über Raketen, die ihr Ziel verfehlt haben oder auf dem Flugweg abgestürzt sind. Geben Sie stattdessen an, dass sie ›ihr Ziel nicht erreicht haben‹«, heißt es beispielsweise in den Anweisungen. Ähnliche Hinweise gab es seitens Israels auch schon in der Vergangenheit.
Neue Eskalation – Trumps Beschwichtigungen zum TrotzAm Sonntag hatte Iran erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe Anfang April wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Am Montagmorgen folgten weitere Raketensalven gegen Israel. Die Luftabwehr sei im Einsatz, »um die Bedrohung abzufangen«, teilte die israelische Armee am Montagmorgen mit.
Iran begründete seine Angriffe als Vergeltung für einen israelischen Angriff auf die südlichen Vororte von Beirut. Israel selbst reagierte noch in der Nacht mit neuen Raketensalven auf militärische Ziele des iranischen Regimes im Westen und Zentrum Irans.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





