
Formel 1 in Monaco: Ärger um Tempoverstöße, Alpine legt Einspruch gegen Rennergebnis ein
Formel 1 Zahlreiche Fahrer in Monaco »geblitzt« – Einspruch gegen Rennergebnis Beim Formel-1-Rennen in Monaco wurden gegen ungewöhnlich viele Piloten Zeitstrafen wegen zu hohen Tempos in der Boxengasse verhängt. Das...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Formel 1 Zahlreiche Fahrer in Monaco »geblitzt« – Einspruch gegen Rennergebnis Beim Formel-1-Rennen in Monaco wurden gegen ungewöhnlich viele Piloten Zeitstrafen wegen zu hohen Tempos in der Boxengasse verhängt. Das will ein Team nachträglich anfechten. 55 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kimi Antonelli im Mercedes: Der Sieger hatte keine Probleme mit seinem Tempo in der Boxengasse, andere Fahrer schon Foto: Yves Herman / AP / dpa Nach einer Reihe von Strafen wegen Tempoverstößen in der Boxengasse legt das Formel-1-Team Alpine Einspruch gegen das Rennergebnis beim Großen Preis von Monaco ein. »Diese Strafen wurden gegen mindestens vier Teams verhängt, was einen starken Grund für eine Überprüfung darstellt«, sagte Teamchef Flavio Briatore mehrere Stunden nach dem Rennende in Monte-Carlo.
Die Einzelheiten
Besonders hart traf es den Alpine-Fahrer Pierre Gasly, der gleich zwei Zeitstrafen bekam und statt als Dritter nur als Siebter gewertet wurde. »Ich habe mir zehn Jahre den verdammten Hintern abgearbeitet für einen solchen Moment, wir haben alles richtig gemacht. Ich glaube nicht, dass mich gerade irgendwas mehr schmerzen könnte«, sagte der Franzose dem Fachportal »The Race« zu dem verpassten Podestplatz, den stattdessen Isack Hadjar von Red Bull einfuhr.
Es sei bei den Strafen nicht gerecht zugegangen, behauptete Gasly. »Problem mit der Software oder so«In der Boxengasse gilt in Monte-Carlo ein Tempolimit von 60 Kilometern pro Stunde. Alpine und Gasly gehen davon aus, dass sie beweisen können, dass er dieses nicht überschritten hat.
Auch Ferrari-Pilot Lewis Hamilton, Mercedes-Fahrer George Russell, Oscar Piastri von McLaren und Gaslys Teamgefährte Franco Colapinto wurden mit Zeitstrafen wegen Verstößen gegen die Höchstgeschwindigkeit vor den Garagen bestraft. Dabei lagen die Überschreitungen lediglich bei 0,1 bis 0,4 Kilometern pro Stunde. »Das zeigt, dass es vielleicht ein Problem bei der Software oder so etwas gab«, sagte Russell.
Was Experten sagen
»Ich habe auf den Knopf gedrückt und bin dann 60,1 Kilometer pro Stunde gefahren. 60 ist okay, 60,1 ist nicht mehr zulässig. Das ist mir passiert und da stehe ich jetzt.
« Bild vergrößern Pierre Gasly beim Boxenstop: "Zehn Jahre den verdammten Hintern abgearbeitet" Foto: Yves Herman / Rekordchampion Hamilton beteuerte nach dem Rennen ebenfalls, dass er nicht zu schnell gewesen sei. »Ich denke, es liegt daran, wie die Boxengasse aufgebaut ist. Ich fahre hier schon seit Jahren und es ist nicht so, als wäre ich hineingefahren, ohne auf den Begrenzer zu drücken.
Der ist sofort aktiv«, wird der Brite beim Portal »Motorsport total« zitiert. Stattdessen läge das Problem vermutlich an der Linie, die man fahre und an der Länge der Boxengasse, ergänzte Hamilton.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





