
Israelische Truppen im Südlibanon: Zurück in der Todesfalle
Reportage Israelische Truppen im Südlibanon Zurück in der Todesfalle Stand: 02.05.2026 • 04:55 Uhr Trotz der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon gibt es fast täglich Tote bei Kämpfen. Israels Premier...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Reportage Israelische Truppen im Südlibanon Zurück in der Todesfalle Stand: 02. 2026 • 04:55 Uhr Trotz der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon gibt es fast täglich Tote bei Kämpfen. Israels Premier Netanjahu will eine "Pufferzone" schaffen.
Bei den Menschen vor Ort weckt das dunkle Erinnerungen. Von Bettina Meier , ARD Tel Aviv Unterwegs im Norden Israels. An der libanesischen Grenze unweit der Kibbuzim Bar’am und Dovev duftet es nach Zeder, der Norden blüht.
Die Einzelheiten
Seit Mitte April gilt eine Waffenruhe im Libanon. "Sehen Sie, da ist die Grenze", sagt Moran Levanoni. Ich schaue nach Marun ar-Ras, alles kaputt, kein Gebäude übrig.
" Der Libanon-Experte vom Institut für Nationale Sicherheitsstudien kennt das Grenzgebiet wie seine Westentasche. Panzer haben tiefe Spuren auf dem Wanderweg hinterlassen. Moran deutet auf einen Hügel im Südlibanon: "Da drüben war ein Freizeitpark für Kinder mit Spielgeräten.
Es gab Denkmäler für die Toten der Hisbollah und von Raketen, die nach Israel zeigten. 2026 Waffenruhe im Libanon Rückkehr in die zerstörte Heimat Im Libanon wurde die Waffenruhe um drei Wochen verlängert. mehr "Es fühlt sich nicht an wie eine Waffenruhe" Plötzlich wird die Ruhe unterbrochen.
Was Experten sagen
"Das ist Maschinengewehrfeuer aus Bint Dschubail im Libanon. Es fühlt sich nicht an wie eine Waffenruhe", sagt Moran. Er war in den 1980er-Jahren Soldat der israelischen Armee im Südlibanon.
Schon damals nach dem ersten Libanon-Krieg hielt Israel einen 15 Kilometer breiten Streifen besetzt, die sogenannte Pufferzone, die Israels Gemeinden im Norden vor Angriffen schützen sollte. Als 1982 die schiitische Hisbollahmiliz die Macht übernahm, seien hunderte Soldaten und tausende Libanesen in eben dieser Zone gestorben, erklärt Moran, der beim Nachrichtendienst der israelischen Armee arbeitete. "Sie bauten Steine aus Kunststoff mit Bomben, die sie am Straßenrand versteckten", erzählt er.
"Sie hatten Selbstmordattentäter mit Autos. Einer hat sich in der Nähe meines Konvois in die Luft gesprengt, drei Tote, zwei Verletzte. " Libanon-Experte Moran Levanoni bei einem Besuch im Grenzgebiet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





