
Italien: Ehemann von Italiens Familienministerin Eugenia Roccella nach Sprung in See vermisst
Rettungseinsatz Ehemann von Italiens Familienministerin nach Sprung in See vermisst Der 84 Jahre alte Luigi Cavallari ist am Samstag offenbar von einem Boot in einen See gesprungen und seitdem verschwunden. Es läuft...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Rettungseinsatz Ehemann von Italiens Familienministerin nach Sprung in See vermisst Der 84 Jahre alte Luigi Cavallari ist am Samstag offenbar von einem Boot in einen See gesprungen und seitdem verschwunden. Es läuft eine große Suchaktion. Seine Frau, Italiens Familienministerin, erhält auch Hasskommentare.
03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Sucheinsatz am Lago di Vico Foto: Mauro Scrobogna / LaPresse / action press Der Ehemann von Italiens Familienministerin Eugenia Roccella, 72, wird nach einem Badeunfall vermisst.
Die Einzelheiten
Der 84 Jahre alte Luigi Cavallari sei bereits am Samstag von einem kleinen Boot aus ins Wasser des Lago di Vico nördlich von Rom gesprungen und anschließend verschwunden, berichteten italienische Medien unter Berufung auf Rettungskräfte übereinstimmend. Seitdem läuft in dem See eine groß angelegte Suchaktion nach dem Mann. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar.
Nach bisherigen Informationen war Cavallari zunächst nach seinem Sprung kurz wieder an der Wasseroberfläche zu sehen gewesen und soll über Unwohlsein geklagt haben. Das Boot trieb jedoch ab und konnte ihn offenbar nicht mehr erreichen, um ihn zu retten. »Eine besonders schwierige Suche«Verschiedenste Einsatzkräfte sind seit Samstag vor Ort.
Unter anderem ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge mit Kamera- und Sonarsystemen werden eingesetzt, um den See systematisch abzusuchen. »Es handelt sich aufgrund der Gegebenheiten um eine besonders schwierige Suche«, sagte der stellvertretende Präfekt der Provinz Viterbo, Andrea Nino Caputo. Bereits unmittelbar unter der Wasseroberfläche sei die Sicht sehr schlecht.
Was Experten sagen
Mit zunehmender Tiefe nehme sie aber immer weiter ab und gehe nahezu gegen null, sagte Caputo. »Wir tun alles, was möglich ist. « Unterdessen mehren sich in den sozialen Medien teils kritische, teils hasserfüllte Kommentare.
Dabei geht es einerseits um den Vorwurf, der Einsatz sei unverhältnismäßig, andererseits auch um persönliche Angriffe auf die erzkonservative Politikerin, die unter anderem wegen ihrer Position gegen gleichgeschlechtliche Ehen und Abtreibungen umstritten ist. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnete die negativen Kommentare in einem X-Post als »niederträchtig und unmenschlich«. Zugleich äußerten mehrere Regierungsvertreter sowie Mitglieder der Opposition ihre Anteilnahme.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





