
Japan: Iran-Krieg wirkt sich jetzt auch auf Chipstüten aus
Produktionsprobleme in Japan Der Irankrieg wirkt sich jetzt auch auf Chipstüten aus Aus orange-gelb wird schwarz-weiß: Der japanische Chipshersteller Calbee muss seine Tüten verändern. Offenbar mangelt es an einem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Produktionsprobleme in Japan Der Irankrieg wirkt sich jetzt auch auf Chipstüten aus Aus orange-gelb wird schwarz-weiß: Der japanische Chipshersteller Calbee muss seine Tüten verändern. Offenbar mangelt es an einem wichtigen Rohstoff. 29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Chipstüten von Calbee Foto: Yuichi Yamazaki / Der Irankrieg hat nicht nur Einfluss auf die Benzinpreise an Tankstellen, jetzt verändert er auch die Farbenspiele in Supermarktregalen. Japans führender Chips-Produzent Calbee stellt wegen Rohstoffmangels infolge des Kriegs das Design zahlreicher Verpackungen um: Seine orange-gelben Tüten für Kartoffelchips mit Seetang-Geschmack oder Sojasoßen-Butter-Geschmack sowie weitere Produkte gibt es ab Ende Mai vermutlich nur noch in Grau.
Die Einzelheiten
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Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung In einer Pressemitteilung teilt Calbee mit, das Unternehmen werde seine »Verpackungsspezifikationen überarbeiten« und nur noch »zwei Farben« verwenden. Gezeigt wurden Fotos von grauen Verpackungen. Grund seien »Versorgungsunsicherheiten bei bestimmten Rohstoffen infolge der eskalierenden Spannungen in Nahost«, erklärt Calbee ohne weitere Details.
Was Experten sagen
Japanischen Medien zufolge stockt der Nachschub des Unternehmens an Druckfarben, was wiederum am Mangel an Naphta liegt, also Leichtbenzin. Naphta ist ein wichtiger Rohstoff für zahlreiche Industriezweige, etwa für die Herstellung von Kraftstoffen, Kunststoffen oder Lösungsmitteln. Japans Regierungschefin Sanae Takaichi hatte kürzlich eigentlich erklärt, das Land habe genug chemische Produkte auf der Basis von Naphta bis Ende des Jahres.
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Durch die Meerenge wird normalerweise ein Fünftel des weltweit gehandelten Erdöls transportiert. Japan und weitere asiatische Länder sind besonders abhängig von Öl aus der Golfregion. Die Preise für den Rohstoff sind infolge des Kriegs stark gestiegen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





