
JD Vance bezeichnet sich selbst als »so etwas wie einen Verschwörungstheoretiker« im Fall Epstein
US-Vizepräsident JD Vance bezeichnet sich selbst als »so etwas wie einen Verschwörungstheoretiker« im Fall Epstein Donald Trumps Stellvertreter JD Vance hat in der regierungskritischen Talkshow »The View« mit Äußerungen...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. US-Vizepräsident JD Vance bezeichnet sich selbst als »so etwas wie einen Verschwörungstheoretiker« im Fall Epstein Donald Trumps Stellvertreter JD Vance hat in der regierungskritischen Talkshow »The View« mit Äußerungen zum Fall Epstein für Aufsehen gesorgt. Er habe »volle Transparenz« gewollt. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern JD Vance bei »The View« Foto: Lou Rocco / American Broadcasting Companies, Inc. / AP US-Vizepräsident JD Vance, 41, ist auf Promo-Tour: Bei zahlreichen Medien gibt er anlässlich der Veröffentlichung seiner Memoiren mit dem Titel »Communion« Interviews.
Die Einzelheiten
Und es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass er sich nebenbei für den Präsidentschaftswahlkampf in Stellung bringen will. Bei einem Auftritt in der regierungskritischen ABC-Show »The View« ließ unter anderem eine Bemerkung des Republikaners zum Fall Jeffrey Epstein aufhorchen. »Ich bin, ehrlich gesagt, in Sachen Epstein so etwas wie ein Verschwörungstheoretiker«, sagte er.
Es sei korrekt, dass die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, ihn intern als Verschwörungstheoretiker bezeichnet habe. »Ich mag Susie sehr, aber ja, sie hält mich beim Thema Epstein für einen Verschwörungstheoretiker«, sagte er, »weil ich es für absurd halte, dass dieser Mann, der offensichtlich ein Sexualstraftäter war, mit vielen sehr wohlhabenden und mächtigen Menschen verkehrt hat. Das hat mich wirklich gestört.
Ich weiß natürlich nicht, was genau dort vorgefallen ist – das weiß niemand mit Sicherheit, außer denen, die dabei waren –, aber das hat mich wirklich beschäftigt, und ich wollte vollständige Transparenz. « Streitigkeiten in der US-RegierungDer US-Investor Epstein soll Minderjährige und junge Frauen missbraucht und teils Prominenten ausgeliefert haben. 2008 wurde er verurteilt.
Was Experten sagen
Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals eine nur 18-monatige Haftstrafe. 2019 wurde er unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat später wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben beging er Suizid.
Trump hatte sich im vergangenen Jahr monatelang gegen die Veröffentlichung der Epstein-Akten gewehrt, bevor der Kongress auch mit den Stimmen seiner Republikaner deren Freigabe erzwang. Viele Teile der Akten sind geschwärzt; dennoch tauchen zahlreiche prominente Namen auf , darunter auch Trumps. Bisher veröffentlichte Fotos und Dokumente legen eine enge Beziehung zwischen Epstein und Trump nahe.
Bislang wurde dem US-Präsidenten allerdings kein Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein nachgewiesen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





