
Jesse Ridgway: YouTuber treibt Baby mit Downsyndrom ab – und bekommt Morddrohungen
Entscheidung mit 22 Millionen geteilt YouTuber-Paar treibt Baby mit Downsyndrom ab und bekommt Morddrohungen Ist es okay, eine Schwangerschaft zu beenden, wenn beim Baby eine Behinderung festgestellt wird? Mit dieser...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Entscheidung mit 22 Millionen geteilt YouTuber-Paar treibt Baby mit Downsyndrom ab und bekommt Morddrohungen Ist es okay, eine Schwangerschaft zu beenden, wenn beim Baby eine Behinderung festgestellt wird? Mit dieser Frage haben sich ein US-amerikanischer YouTuber und seine Frau öffentlich beschäftigt – und einen Shitstorm ausgelöst. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen In den USA läuft eine hitzige Debatte über Abtreibungen von Babys mit Behinderungen. Auslöser war ein YouTuber: Jesse Ridgway, der seit Jahren seinen Alltag im Internet zeigt, hat mit seiner Frau entschieden, ihr ungeborenes Kind mit Downsyndrom abzutreiben.
Die Einzelheiten
Ende Mai konnten seine Follower mitverfolgen, wie die beiden die Ergebnisse der Fruchtwasseruntersuchung erfahren, am Donnerstag schrieb Ridgway dann auf der Onlineplattform X, das Paar habe sich entschieden, die Schwangerschaft beenden zu lassen. Die Entscheidung sei ihnen nicht leicht gefallen, schrieb er. »Wir haben eine schwierige Entscheidung getroffen, von der wir glauben, dass sie unserer Familie auf lange Sicht von Vorteil sein wird.
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Was Experten sagen
Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Ridgway begründete die Entscheidung mit den gesundheitlichen Problemen, die mit dem Downsyndrom einhergehen: Herzfehler, Gehörprobleme oder Intelligenzminderung. Er habe Vater werden wollen, »komme was wolle«, aber er habe »einfach nicht ganz verstanden, was Downsyndrom wirklich bedeutet«. Der Beitrag wurde mehr als 22 Millionen Mal aufgerufen und löste eine Flut von Hasskommentaren aus.
Kommentare unter dem YouTube-Video kritisieren beispielsweise, dass die Ridgways das Video monetarisiert hätten, also etwa Werbung geschaltet hätten, um Geld mit dem Tod ihres ungeborenen Babys zu verdienen. Auch das Stadium der Schwangerschaft ist Teil der Debatte: Zwar ist nicht genau bekannt, in welcher Schwangerschaftswoche der Abbruch durchgeführt wurde. Angekündigt war die Geburt allerdings für den Herbst.
In manchen US-Staaten sind Abtreibungen unter bestimmten Bedingungen bis kurz vor der Geburt erlaubt, in anderen bis zur 24. Neben Eltern von Kindern mit Downsyndrom und Abtreibungsgegnern meldete sich auch der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, zu Wort.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





