
Johann Lafer über Krebstherapie: »Ich habe keinen Geschmack mehr«
Johann Lafer über Krebstherapie »Ich habe keinen Geschmack mehr« Fernsehkoch Lafer spricht über die Nebenwirkungen seiner Chemotherapie: Der Verlust des Geschmackssinns sei das Schlimmste. Doch er bewahrt sich eine Mut...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Johann Lafer über Krebstherapie »Ich habe keinen Geschmack mehr« Fernsehkoch Lafer spricht über die Nebenwirkungen seiner Chemotherapie: Der Verlust des Geschmackssinns sei das Schlimmste. Doch er bewahrt sich eine Mut machende Einstellung. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern TV-Koch Lafer: »Verdammt hart« Foto: Helmut Fricke / dpa Fernsehkoch Johann Lafer hat über die Folgen seiner Krebstherapie gesprochen. Im Podcast »Rolling Pin Talks« sagte er, das Schlimmste sei nicht seine körperliche Verfassung: »Ich habe keinen Geschmack, kann nichts essen und habe offene Finger.
Die Einzelheiten
« Das sei »verdammt hart«. Er wünsche das niemandem – egal ob Koch oder nicht. Im Mai hatte Lafer, der in Rheinland-Pfalz lebt, öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist.
Anfang des Jahres begann er mit der Chemotherapie. Heilbar sei der Krebs nicht, doch er könne eingedämmt werden, sagte er damals. Mehr zum Thema TV-Koch: Unheilbare Krebserkrankung – Johann Lafer will zum Mount Everest 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Starkoch: Johann Lafer spricht über Lymphdrüsenkrebs-Erkrankung 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Krebserkrankung von Starkoch Johann Lafer: »Wenn ich ständig sagen würde: Ach, du armer Kerl – dann würde er verrückt werden« 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Die Auswirkungen der Chemotherapie seien gravierend, es gebe bessere und schlechtere Phasen.
Er habe schon einige Zyklen hinter sich und könne inzwischen abschätzen, wann schlechtere Tage kommen. Dann müsse er vieles absagen. Doch er versuche, eine gewisse Grundpräsenz aufrechtzuerhalten.
Was Experten sagen
»Ansonsten würde ich mich zu sehr in mein Schneckenhaus verkriechen. « Es gehe ihm aber den Umständen entsprechend und er sei guten Willens und guten Mutes, sagte Lafer. Er versuche jeden Tag, Dinge bewusst wahrzunehmen.
Mitleid wolle er nicht, sondern genommen werden, wie er sei. Seine Krankheit habe er öffentlich gemacht, weil es nach einem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten angesichts seines veränderten Aussehens sehr viele Spekulationen gegeben habe. Das Bekenntnis habe ihn befreit – vielleicht mache seine Geschichte auch anderen Menschen Mut, sagte Lafer.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




