
John Carpenter: Was er über das Böse weiß, hat er aus Bowling Green, Kentucky
Horrorregisseur Was John Carpenter über das Böse weiß, hat er aus Bowling Green, Kentucky »Halloween«, »The Fog«, »Die Klapperschlange«: John Carpenter hat das Genre der Horrorfilme maßgeblich geprägt. Jetzt hat er...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Horrorregisseur Was John Carpenter über das Böse weiß, hat er aus Bowling Green, Kentucky »Halloween«, »The Fog«, »Die Klapperschlange«: John Carpenter hat das Genre der Horrorfilme maßgeblich geprägt. Jetzt hat er verraten, woher er seine schaurigen Ideen nimmt. 32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Regisseur John Carpenter 2024 in Hollywood Foto: Michael Kovac / AFI / Getty Images In »Halloween« lässt er einen Sechsjährigen seine Schwester ermorden, in »The Fog« Tote durch einen Nebel erscheinen und Menschen töten: John Carpenter, 78, zählt zu den wichtigsten Regisseuren von Horrorfilmen, er hat das Genre geprägt. Aber woher nimmt dieser Mann eigentlich seine Ideen, wenn es um Böses und Unheimliches geht?
Die Einzelheiten
Die kurze Antwort: aus Bowling Green, Kentucky. Carpenter hat nun dem »Guardian« erzählt, was es damit auf sich hat. Er kam 1948 zwar im Norden des US-Bundesstaats New York zur Welt.
Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie mit ihm aber in den Süden der USA. Sein Vater, ein Musiklehrer, trat damals eine neue Stelle an der Western Kentucky University an. »Es war der Jim-Crow-Süden der Fünfzigerjahre.
Mann, da waren wir völlig fehl am Platz«, erinnerte sich Carpenter nun. »Alles, was ich über das Böse weiß, habe ich in dieser kleinen Stadt namens Bowling Green in Kentucky gelernt. Damit spielt Carpenter auf die Rassentrennungsgesetze an, die hauptsächlich in den Südstaaten galten.
Was Experten sagen
Durch diese Gesetze sollten Schwarzen Menschen Rechte und ihre Errungenschaften genommen werden. Den Rassismus dieser Tage beobachtete Carpenter in Bowling Green. Und das prägte ihn: »Ich habe gesehen, wie rücksichtslos und grausam Menschen miteinander umgehen können«, sagte er einmal.
Prügel wegen der GeigeDoch auch als weißer Akademikersohn bekam Carpenter in Bowling Green Gewalt am eigenen Leib zu spüren. Der Grund: seine Geige. Sein Vater hatte ihn ermuntert, das Instrument zu lernen.
»Als ich morgens mit der Geige unter dem Arm zur Schule ging, beschlossen diese Landjungs in Kentucky, dass ich ein tolles Opfer für Schläge war. Mit meiner Geige war ich ein Ziel für Gewalt«, erzählte Carpenter. Er habe die Geige gehasst.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




