
KI bei Siri mit Verzögerung: Apple will US-Kunden entschädigen
Verzögerte Weiterentwicklung Apple will Kunden für lahme Siri-KI entschädigen Apple hatte iPhone-Käufer mit allerhand KI-Funktionen bei der Assistenzsoftware Siri gelockt. Doch dann hakte die Entwicklung. Nun will der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verzögerte Weiterentwicklung Apple will Kunden für lahme Siri-KI entschädigen Apple hatte iPhone-Käufer mit allerhand KI-Funktionen bei der Assistenzsoftware Siri gelockt. Doch dann hakte die Entwicklung. Nun will der Konzern den Ärger per Millionenzahlung aus der Welt schaffen.
16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Apple-Logo (an Geschäft in Hamburg) Foto: Christian Charisius / dpa Apple will eine Klage wegen der Verzögerungen bei neuen KI-Funktionen mit einer Zahlung von 250 Millionen US-Dollar (rund 214 Mio Euro) beilegen.
Die Einzelheiten
Die Vergleichsvereinbarung wurde der zuständigen Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien zur Bestätigung vorgelegt. Profitieren sollen US-Kunden, die sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums eines der damals neu eingeführten iPhone-Modelle gekauft haben. Hintergrund ist eine verzögerte Weiterentwicklung der Assistenzsoftware Siri mit Künstlicher Intelligenz: Apple hatte sie bei seiner Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2024 angekündigt und zum Start der iPhone-16-Modellreihe im Herbst zeitweise auch Werbung dafür gemacht.
Die verbesserte Siri soll für Nutzer besonders hilfreich sein, weil sie Zugang zu persönlichen Informationen der Nutzer hat und quer über verschiedene Apps auf Apple-Geräten aktiv sein kann. Im März 2025 musste der Konzern jedoch bekanntgeben, dass sich die Software verzögert. Sie habe nicht verlässlich genug funktioniert, um sie zu veröffentlichen, hieß es später.
Inzwischen stellt Apple die personalisierte Siri für dieses Jahr in Aussicht. Andere angekündigte KI-Funktionen wie Liveübertragungen und Textkorrektur führte Apple seitdem schrittweise ein. Konzern gesteht kein Fehlverhalten einVon der Vergleichsvereinbarung sollen US-Kunden profitieren, die sich zwischen der WWDC-Präsentation am 10.
Was Experten sagen
Juni 2024 und Apples Verzögerungseingeständnis am 29. März 2025 eines der iPhone-16-Modelle oder ein iPhone 15 Pro gekauft hatten. Mit dem Vergleich gesteht Apple kein Fehlverhalten ein.
Mehr zum Thema Chefwechsel beim iPhone-Konzern: Apple-Chef Tim Cook tritt ab Amazon, Meta, Alphabet und Microsoft: IT-Konzerne vermelden hohes Umsatzwachstum dank KI Technologiechef Johny Srouji im Gespräch: Wie Apple dieses kuriose Siliziummonster erschuf Von Matthias Kremp Ein Beispiel für die neuen KI-Funktionen, die Software-Chef Craig Federighi bei der WWDC 2024 präsentiert hatte: Ein Arbeitstermin soll verschoben werden und Siri soll ihm sagen, ob er es dann immer noch zur Theater-Aufführung seiner Tochter schaffen würde. Um diese Frage zu beantworten, muss die Software unter anderem wissen, wo der verschobene Termin und die Aufführung sind – und anhand des Verkehrs die Fahrzeit berechnen. Der ursprüngliche Plan von Apple für die Umsetzung solcher Funktionen erwies sich als Sackgasse, weswegen der Konzern zwischenzeitlich umsteuerte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





