
KI von OpenAI macht sich eigenständig – und hackt ins System der KI-Firma Hugging Face
Künstliche Intelligenz KI von OpenAI macht sich eigenständig – und hackt ins System einer anderen KI-Firma Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software, diese Meldung dürfte sie bestärken: Während eines...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Künstliche Intelligenz KI von OpenAI macht sich eigenständig – und hackt ins System einer anderen KI-Firma Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software, diese Meldung dürfte sie bestärken: Während eines internen Tests bei OpenAI machten sich KI-Modelle selbstständig. Die Firma spricht von einem »beispiellosen Cyber-Zwischenfall«. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern OpenAI-Logo Foto: Dado Ruvic / Ein außergewöhnlicher Zwischenfall beim Testlauf neuer KI-Modelle des ChatGPT-Entwicklers OpenAI demonstriert das Risiko potenzieller Cyberattacken mit künstlicher Intelligenz: Die Software drang eigenständig in Computersysteme einer anderen KI-Firma ein und verhielt sich dabei wie ein gewiefter Hacker. Das geht aus einem Blogeintrag von OpenAI hervor.
Die Einzelheiten
Das betroffene Unternehmen Hugging Face, eine Plattform für KI-Anwendungen, berichtete bereits vergangene Woche von einem Cyberangriff mithilfe künstlicher Intelligenz. Nun stellt sich heraus, dass dieser auf einen internen Versuch bei OpenAI zurückging, den die Software ungeplant zu weit trieb. Wie es zu dem Zwischenfall kamOpenAI wollte laut dem Blogeintrag beim neuen Modell GPT-5.
6 Sol und einer noch unveröffentlichten künftigen Version die Fähigkeit ausloten, Sicherheitslücken für Cyberattacken auszunutzen. Dafür sollte die Software Aufgaben eines Standardtests mit dem Namen ExploitGym lösen, der dafür oft in der Branche verwendet wird. Doch die KI-Modelle gingen viel weiter als erwartet, um die Aufgabe zu erfüllen.
Zunächst brach die Software aus der Testumgebung aus, indem sie sich auf eigene Faust Zugang zum offenen Internet verschaffte – und zwar über eine bisher unentdeckt gebliebene Schwachstelle. Während sie eigenständig im Netz unterwegs waren, kamen die Modelle zu dem Schluss, dass es bei Hugging Face nützliche Daten und Lösungen für die ExploitGym-Aufgaben geben könnte. Deshalb habe die Software sich Zugang zu »geheimen Informationen« auf der Plattform verschafft, mit denen sie beim ExploitGym-Test schummeln könnte, erläuterte OpenAI.
Was Experten sagen
Auch dafür setzte die OpenAI-Software unter anderem auf zuvor unentdeckte Sicherheitslücken – aber auch auf gestohlene Zugangsdaten. Hugging Face zufolge führte der KI-Angreifer Tausende Schritte aus und wechselte den Standort der digitalen Steuerzentrale der Attacke. OpenAI selbst sprach von einem »beispiellosen Cyber-Zwischenfall«.
Von Hugging Face hieß es, man sei dankbar, nun mit OpenAI an Lösungen zusammenzuarbeiten. »Dieser Vorfall, möglicherweise der erste seiner Art, bestätigt eine Überzeugung, die wir schon lange vertreten: Die Sicherheit von KI lässt sich nicht von einem einzelnen Unternehmen im Verborgenen lösen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




