
Klein Lobke bei Hannover: Gänsegeier soll Storchennest geplündert haben
Aasfresser auf Nahrungssuche Sie haben einen riesigen Vogel gesehen? Es könnte ein Gänsegeier sein Gänsegeier kreisen derzeit über Deutschland. Laut Nabu wurden Dutzende Exemplare gesichtet. In einem Dorf in...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Aasfresser auf Nahrungssuche Sie haben einen riesigen Vogel gesehen? Es könnte ein Gänsegeier sein Gänsegeier kreisen derzeit über Deutschland. Laut Nabu wurden Dutzende Exemplare gesichtet.
In einem Dorf in Niedersachsen kam es offenbar zu einer seltenen Attacke. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gänsegeier in Klein Lobke: Drama im Storchennest Foto: Julian Stratenschulte / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wenn sprichwörtlich »schon die Geier kreisen«, ist das für abergläubische Menschen kein gutes Zeichen. Zurzeit ist das ganz wörtlich zu nehmen: Laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) sind immer mehr Geier über Deutschland unterwegs.
Nachdem im April und Mai einzelne Vögel gesichtet worden waren, seien seit vergangenem Wochenende »mehr als ein Dutzend der großen Aasfresser« eingeflogen. Den Angaben zufolge sind die Tiere nahezu zeitgleich unter anderem im Karwendelgebirge bei Mittenwald, am Ammersee nahe München, im Raum Stuttgart, am hessischen Edersee, in Sachsen und Thüringen, bei Hannover, in der brandenburgischen Prignitz und bei Segeberg beobachtet worden. Noch fehlten sichere Indizien, woher sie kommen, sagt Nabu-Vogelexperte Martin Rümmler in einer Mitteilung, »aber höchstwahrscheinlich stammen sie aus Spanien oder Frankreich.
Was Experten sagen
« Geiereltern müssten zur jetzigen Jahreszeit ihren aktuellen Nachwuchs versorgen und legen auf ihren Erkundungstouren auch weite Strecken zurück: pro Tag mühelos zwischen 300 und 400 Kilometern. »Sie verlassen daher die angestammten Gebiete und fliegen dabei im Extremfall auch bis zu uns. « Die Tiere suchten hierzulande also nach Nahrung, nicht nach neuen Revieren.
In wenigen Tagen oder Wochen würden die Tiere so plötzlich verschwinden, »wie sie gekommen sind«, heißt es vom Naturschutzbund. Störche müssen sich in Acht nehmenBis dahin könnten die Tiere noch für den ein oder anderen Zwischenfall sorgen. Wie im Dorf Klein Lobke in der Region Hannover, wo ein Gänsegeier zu einer Attraktion geworden ist: Dort hat das Tier ein Storchennest attackiert, die Elterntiere vertrieben und die Jungstörche gefressen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.
»Die beiden großen Störche haben versucht, es zu verhindern, hatten aber keine Chance«, berichtet Sabine Kleinert, auf deren Hof das Storchennest steht. »Wir waren todunglücklich. « Normalerweise würden sich die Gänsegeier von Aas ernähren, teilt der Nabu mit.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





