
Kolumne „Nine To Five“: Süße Gaben, saures Lob
Kolumne „Nine To Five“ : Süße Gaben, saures Lob Von Martin Gropp 18.05.2026, 11:09Lesezeit: 2 Min. Karriere geht auch durch den Magen: Am Ende eines Praktikums wird oft gebacken.Picture AllianceEs ist eine...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kolumne „Nine To Five“ : Süße Gaben, saures Lob Von Martin Gropp 18. 2026, 11:09Lesezeit: 2 Min. Karriere geht auch durch den Magen: Am Ende eines Praktikums wird oft gebacken.
Picture AllianceEs ist eine ungeschriebene Regel jedes Praktikums: Am Ende bringt der Kurzzeitkollege Selbstgebackenes mit. Doch wer mit Rührgerät und Kuchenform hantiert, sollte ein dickes Fell haben. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wer zum Praktikum in einem Unternehmen antritt, hat gewisse Erwartungen, was die eigenen Aufgaben angeht.
Die Einzelheiten
Auch wenn es sich bis heute hartnäckig hält: Kaffee kochen oder kopieren sollte nicht zum Tätigkeitsspektrum von Praktikanten und Praktikantinnen gehören. Stattdessen geht es darum, das Geschäft eines Betriebs kennenzulernen, sich mit dessen Alltag vertraut zu machen und vielleicht in mehrere Abteilungen reinzuschnuppern und unterschiedliche Tätigkeiten kennenzulernen. Damit das gelingt, sollten Praktikanten möglichst offen auf ihre neuen Kolleginnen und Kollegen zugehen.
Dabei gilt manch ungeschriebene Regel, zum Beispiel: Lieber einmal zu viel sagen, wer man ist, als niemals. Es hat noch niemandem geschadet, sich in der Teeküche doppelt oder dreifach vorzustellen. Schließlich ist man ja der Neue.
Wer das beherzigt, pünktlich, neugierig und aufmerksam ist und dann auch noch Leistungsbereitschaft signalisiert, ohne zu aufdringlich zu werden, legt die Grundlage dafür, in guter Erinnerung zu bleiben. Karriere geht durch den MagenGegen Ende eines Praktikums ergibt sich dann eine weitere Gelegenheit, sich länger im Gedächtnis zu halten. Dabei kommt die nächste ungeschriebene Regel ins Spiel: zum Abschied Selbstgebackenes mitbringen.
Es dürfte kein Geheimnis sein, dass kulinarische Mitbringsel in nahezu jedem Unternehmen gern gesehen sind, nach dem Motto: Karriere geht auch durch den Magen. Das gilt ausdrücklich auch für Sandkuchen – es muss ja nicht immer Rhabarberbaiser sein!
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





