
Konkurrenz aus China: Merz sollte lieber die eigenen Hausaufgaben machen
Konkurrenz aus China : Merz sollte lieber die eigenen Hausaufgaben machen Von Patrick Welter 06.07.2026, 17:20Lesezeit: 3 Min. Zu Besuch in China: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zu Hause genügend wirtschaftliche...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Konkurrenz aus China : Merz sollte lieber die eigenen Hausaufgaben machen Von Patrick Welter 06. 2026, 17:20Lesezeit: 3 Min. Zu Besuch in China: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zu Hause genügend wirtschaftliche ProblemeEPABundeskanzler Friedrich Merz bemüht scheinbare globale Ungleichgewichte, um handelspolitisch die Folterinstrumente gegen China auszupacken.
Aber das Gros der wirtschaftlichen Probleme ist hausgemacht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App An die steuerliche Begünstigung von Dienstwagen hat die schwarz-rote Koalition sich in ihrem 34-Punkte-Plan zur Ertüchtigung der Wirtschaft nicht herangewagt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begründet das damit, dass mit der Automobilindustrie eine der Kernbranchen der deutschen Wirtschaft unter hohem Anpassungsdruck stehe.
Die Einzelheiten
In solchen Zeiten könne man solche Begünstigungen doch nicht streichen. Der chinesische Präsident Xi Jinping dürfte in Peking ähnliche Argumente anführen, warum er auf Beihilfen für die Auto- und andere Branchen nicht verzichten könne. Nun nimmt die ambitionierte chinesische Regierung nach allen Erkenntnissen erheblich mehr Subventionsgeld in die Hand als die deutsche oder europäische Regierungen.
Aber im Grundsatz unterscheidet sich das dort gezahlte Geld nicht von der Begünstigung der Dienstwagen hierzulande. Es geht um Subventionen und Absatzförderung, es geht um nackte Industriepolitik. Das gilt es im Hinterkopf zu behalten, wenn die Bundesregierung sich nun für schärfere Handelsregeln der Europäischen Union gegen unfairen Wettbewerb ausspricht.
Jeder weiß, dass damit zuvörderst China gemeint ist. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Lange war Deutschland der Fels in der BrandungDen Wunsch nach Außenhandelsschutz verpackt der Kanzler mit der hehren Formel makroökonomischer globaler Ungleichgewichte, die Frankreich in diesem Jahr während seiner Präsidentschaft der Siebenergruppe (G 7) im Einklang mit dem Internationalen Währungsfonds mal wieder aufs internationale Parkett gehoben hat.
Was Experten sagen
Als globale Ungleichgewichte gelten zu große Leistungsbilanzsalden und im Besonderen große Überschüsse des Exports eines Landes über den Import. Nur wenige Formeln haben in der internationalen Wirtschaftspolitik mehr Unheil angerichtet als diese. Es ist das Argument derjenigen, die sich gegenüber exportstarken Nationen im Nachteil sehen und die unfähig sind, die eigene Wirtschaft flottzumachen.
Viele Jahrzehnte lang war Deutschland ein Fels in der Brandung, wenn diese Argumente unter Regierungen und Notenbankern diskutiert wurden. Das lag nicht nur daran, dass andere Länder mit dem Verweis auf Ungleichgewichte oft die deutschen Exportüberschüsse kritisierten. Sie versuchten, das stabilitätsorientierte Deutschland zur Ankurbelung der Binnennachfrage zu animieren – nicht unähnlich den Forderungen an Peking heute.
Das stieß in Bonn, in Berlin und in der Bundesbank in Frankfurt zu Recht auf Ablehnung.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





